News News zu Versicherungen und Finanzen
 

Bundesnetzagentur sorgt für flexiblen Strommarkt

München, den 10. März (v-u-f) Auf dem Strommarkt ist eine Revolution angesagt. In Kürze wird die Bundesnetzagentur über das künftige Zusammenspiel der vier Stromübertragungsnetzbetreiber entscheiden. Laut eines Berichts des Bundesverbands Neuer Energieanbieter (BNE) kann es aber nach dieser Entscheidung zu einer außerordentlichen Belastung sowohl für die Stromanbieter als auch für die Endverbraucher kommen. Vor der endgültigen Entscheidung hat die Bundesnetzagentur mehrere Varianten geprüft und getestet, damit es zu einer schonenden Lösung kommt.
Seit einigen Jahren läuft auf dem Strommarkt eine intensive Diskussion darüber, wie die Netznutzung reguliert werden soll. Bereits im Jahr 2008 hat BNE festgestellt, dass die Aufteilung des Strommarkts in vier Netzgebiete zu unnötigen Kosten führt. Dabei sind diese Kosten nicht zu übersehen und übersteigen mehrere Hundert Millionen Euro.
Energieexperten erwarten nun eine gerechte Lösung. Am wahrscheinlichsten wird eine Aufteilung nach dem Modell des Netzreglerverbunds. Doch die Bundesnetzagentur möchte diese Annahme vorerst nicht bestätigen. Die Agentur will den Strommarkt in Deutschland auf jeden Fall flexibler und variabler machen, heißt es in den aktuellen Mitteilungen der Organisation. (v-u-f)

 

Sofortige Schadensmeldung ist wichtig in der Hausratversicherung

München, den 9. März (v-u-f) Ein neuer Sturm verursachte vor kurzem in Deutschland Schäden in Höhe von Millionen Euro. Jetzt ist es Zeit für die Versicherungen, bei der Regulierung dieser Schäden einzuspringen. Vor allem kommen drei Versicherungen in Frage: Die Wohngebäude- für Schäden am Haus, die Hausratversicherung für beschädigte Gegenstände und die Kaskopolice, wenn es zu einer Beschädigung des Fahrzeugs gekommen ist. Damit die Schadensregulierung so unproblematisch wie möglich erfolgt, müssen die Versicherungsnehmer schnell reagieren und vor allem die Richtlinien ihrer Policen gut kennen.
Michael Wortberg, Versicherungsexperte bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erklärte vor kurzem dem Tagesspiegel: „Wenn Sturmböen Dächer abdecken und Bäume umknicken, ist die Schadensregulierung ein Fall für die Versicherung“ (online Ausgabe vom 6. März). Die Versicherten, die einen Schaden bei ihrer Assekuranz geltend machen wollen, sollten sich so schnell wie möglich bei dem jeweiligen Unternehmen melden. Der Experte empfiehlt hierfür die Notrufnummern, die von vielen Versicherungsunternehmen zur Verfügung gestellt werden. Die betroffenen Personen sollten möglichst wenige Maßnahmen treffen, die die Feststellung des Schadens erschweren würde. Wortberg rät, Photos oder Videofilme von den beschädigten Gegenständen und Gebäuden zu machen. So sichert man sich eine unproblematische Schadensabwicklung. (v-u-f)

 

Günstigere Autoversicherung durch jährliche Zahlweise

München, den 8. März (v-u-f) Haben Sie sich jemals gefragt, warum Sie bei einem Versicherungsvergleich nach der gewünschten Zahlungsweise in der Autoversicherung gefragt werden? Die meisten Versicherungsnehmer wählen die bequeme Jahreszahlweise. Bei dieser wird der gesamte Beitrag für die Auto-Haftpflichtversicherung am Anfang des Jahres vom Konto der versicherten Person abgebucht. Bequem ist diese einmalige Buchung vor allem deshalb, weil man sich ansonsten um die Überweisung der Versicherungsbeiträge nicht kümmern soll. Doch aufgepasst: Diese Zahlungsweise entpuppt sich meistens auch als die günstigere Alternative.
Für viele Autobesitzer ist wiederum dieser Einmal-Betrag viel zu hoch. Um ihre Kosten besser kontrollieren zu können, zahlen sie ihre Versicherungsprämien halbjährlich, quartalsweise oder eben sogar monatlich, wobei nur wenige Assekuranzen eine monatliche Zahlungsweise in der Autoversicherung anbieten. Die Versicherungsnehmer sollten es sich aber gut überlegen, ob sie wirklich diese Zahlungsweise vorziehen. Dabei sind meistens auch zusätzliche Gebühren fällig. Versicherungsexperten vergleichen eine monatliche Zahlung der Prämien in der Autoversicherung mit einem Kredit. Zu dem Grundbetrag muss man auch verschiedene Bearbeitungsgebühren und sogar Zinsen hinzurechnen. (v-u-f)

 

Angst vor teuren Berufsunfähigkeitsversicherungen unbegründet

München, den 5. März (v-u-f) Die private Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zweifelsohne zu den wichtigsten Policen, die jeder haben sollte. Das liegt daran, dass die staatliche Rente für Leute, die wegen Invalidität ihren Beruf nicht mehr ausüben können, sehr symbolisch und auf jeden Fall unzureichend ist. Aus diesem Grund raten Versicherungsexperten dazu, eine Berufsunfähigkeitsversicherung so früh wie möglich abzuschließen, denn nur so kann man sich einen effektiven und günstigen Schutz absichern.
Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von HDI-Gerling zeigt aber beunruhigende Ergebnisse. Lediglich 43 Prozent der in Deutschland berufstätigen Bürger verfügen über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Angesichts der kleinen staatlichen Hilfe im Fall von Invalidität ist diese Zahl sehr klein, bestätigen die Versicherungsexperten. Rund 30 Prozent der Befragten schließen aus dem Grund keine solche Police ab, weil sie Angst vor zu großen Kosten haben.
Diese Angst ist aber total unbegründet, wie unser unabhängiger Vergleich zeigt. Ab 30 Euro kann sich ein 25 Jahre alter Mann versichern, der keine körperliche Tätigkeit ausübt. Und 30 Euro im Monat sind für die Ruhe, die diese Police gewährt, bei weitem nicht sehr viel. (v-u-f)

 

Neue Sterbetafel in der privaten Rentenversicherung

München, den 4. März (v-u-f) Die Versicherungsunternehmen arbeiten im Bereich der privaten Altersvorsorge mit den so genannten Sterbetafeln, um die Höhe der Versicherungsbeiträge genauer zu berechnen. Doch neulich sollten diese Instrumente heftige Kritiken seitens der Verbraucherschützer abkassieren. Die Experten haben festgestellt, dass die Sterbetafeln der vielen Assekuranzen enorme Unterschiede aufweisen.
Viele Versicherer gehen von zu hoher Lebenserwartung aus, was sich als ein großer Nachteil für die Kunden entpuppt. Das liegt daran, dass mit hoher Lebenserwartung auch die Vertragslaufzeit wächst und sich dementsprechend auch die Einsparphase verlängert. Das gilt vor allem für die kapitalbildenden Lebensversicherungen, die den Altersvorsorgemarkt immer noch dominieren. Bis jetzt wurde tatsächlich die Rolle der Lebenserwartung von vielen Assekuranzen unterschätzt. Doch nun sollen einheitliche Regeln eingeführt werden, meinen die Versicherungsexperten.
Die Deutsche Aktuarvereinigung bietet eine aktuelle und einheitliche Sterbetafel an. Unter dem Titel „DAV 2004 R“ soll diese mehr Klarheit bei der Kalkulation der Versicherungsbeiträge in der privaten Rentenversicherung bringen. Sollten die Versicherungsunternehmen wegen zu langer Jahreserwartung hohe Risikogewinne erzielen, werden diese nach dem neuen Kalkulationsmuster zum Teil auch an die Kunden ausgeschüttet. (v-u-f)

 

Die Krankenzusatzversicherung wird unerlässlich

München, den 3. März (v-u-f) Die Krankenzusatzversicherung hat sich inzwischen als eine unerlässliche Absicherung für die Deutschen etabliert. Jeder zweite Bundesbürger sieht diese Police als notwendig, um die immer größer werdenden Leistungslücken der gesetzlichen Krankenversicherung zu schließen. Das bestätigt eine vor kurzem durchgeführte Umfrage der DEVK Versicherungen. Zum Zweck der Umfrage befragten die Meinungsforscher 1000 gesetzlich Versicherte im Januar 2010.
In Deutschland gibt es inzwischen 21 Millionen Menschen, die eine private Krankenzusatzversicherung besitzen, wie die DEVK Versicherungen berichtet. Eine erschreckend große Zahl der Befragten ist mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen unzufrieden. 70 Prozent der Bundesbürger rechnen künftig mit steigenden Versicherungsbeiträgen und zusätzlichen Zahlungen. 64 Prozent finden wiederum, dass die Leistungen der gesetzlichen Versicherer unzureichend sind.
Vor allem sehen de Befragten große Defizite im Bereich der Vorsorgeuntersuchungen. Das ist auch für die meisten einer der wichtigsten Gründe, die zu dem Abschluss einer privaten Zusatzversicherung führen. 57 Prozent der Befragten finden eine solche Police vor allem wegen den abgedeckten Vorsorgeuntersuchungen sehr wichtig. Die Sehhilfe kommt dann an zweite Stelle, gefolgt von den Behandlungen durch Heilpraktiker.
Die DEVK Versicherungen weist außerdem darauf hin, dass eine Krankenzusatzversicherung nicht unbedingt teuer sein muss. (v-u-f)

 

Hausratversicherung mit Schlüsseldienst

München, den 2. März (v-u-f) Der Verlust der Haustürschlüssel ist eine ärgerliche Sache, die aber schnell geregelt werden kann. Der Verlust der Schlüssel von einem Unternehmensgebäude kann sich wiederum schnell als eine Katastrophe entpuppen. Während man die Hausschlüssel innerhalb von wenigen Minuten ersetzt bekommen kann, müssen in dem Fall des Schlüsselverlusts bei einem Unternehmensgebäude mehrere Schlösse ausgetauscht werden. Das ist nicht nur unangenehm und aufwendig, sondern kann kräftig auch zu Buche schlagen. Nach einer vor kurzem veröffentlichten Umfrage der Financial Times Deutschland sind in solchen Fällen Kosten von über 10.000 Euro durchaus realistisch.
Gerade, wenn man den Arbeitsschlüssel verliert, ist es gut wenn man ausreichend versichert ist. Hierzu besteht allerdings nur eine Möglichkeit – die Hausratversicherung. Doch nicht jede Police springt beim Schlüsselverlust ein. Die meisten Assekuranzen weigern sich tatsächlich, für diese Schäden aufzukommen. Aus diesem Grund sollten die Kunden umfassend die Angebote der Versicherer vergleichen.
Wenn man auch den Schlüsselverlust unbedingt versichern will, sollte man mit einer Extra-Gebühr rechnen. Doch sparen Sie nicht am falschen Ende – eine solche Klausel kann Ihnen viel Geld ersparen. (v-u-f)

 

Grobe Fahrlässigkeit - jetzt einheitlich geregelt

München, den 1. März (v-u-f) Das Thema „grobe Fahrlässigkeit“ sorgt immer wieder für Probleme zwischen Versicherungsunternehmen und Versicherungsnehmern. Wenn die Diagnose „grobe Fahrlässigkeit“ einen Kunden trifft, sollte er die unproblematische Schadensregulierung in der Autoversicherung am besten vergessen. Bisher war das auch noch komplizierter, da die Versicherer ohne einheitliche Definitionen und Parameter für grobe Fahrlässigkeit gearbeitet haben. Sehr oft konnte man den Streit zwischen Unfallopfer und Assekuranz nur nach einem langwierigen Gerichtsprozess lösen.
Doch jetzt gibt es klare und einheitliche Regel für alle Versicherer. Der deutsche Verkehrsgerichtstag will nun gleiche Kriterien für alle Versicherungsunternehmen einführen. Dabei sollen sich die Versicherungen auf jeden Fall an der Schadensregulierung beteiligen. Doch wenn der Kunde grob fahrlässig gehandelt hat, wird die Versicherung nicht die gesamten Kosten abdecken, sondern nur einen Teil davon.
So bekommt zum Beispiel der Kunde nur 50% von seinem Schaden ersetzt, wenn er eine rote Ampel überfahren hat. Ein übersehenes Stop-Schild führt zu einer 25-prozentigen Reduzierung der Abdeckungssumme. Auch beim Auto-Diebstahl kann ein Autobesitzer grob fahrlässig handeln, wie zum Beispiel, wenn er den Schlüssel an der Tür oder am Armaturenbrett vergisst. In diesen Fällen wird die Versicherung auch einspringen, doch auch nicht den gesamten Schaden übernehmen. (v-u-f)

 

Beim Hausverkauf auf die Versicherungen achten

München, den 26. Februar (v-u-f) Der Kauf eines neuen Hauses ist immer ein sehr erfreuliches Ereignis. Das neue Heim sorgt für schöne Emotionen, ist aber auch gleichzeitig mit sehr viel Arbeit verbunden. Den Vertrag richtig ausformulieren, alle Anbieter für die Services im alten Haus kündigen und auf die neue Wohnung übertragen – das sind alles Tätigkeiten, die auch sehr viel Aufmerksamkeit, Zeit und Arbeit bedürfen.
Wenn Sie Ihr Haus auch verkaufen wollen, sollten Sie den neuen Käufer auf einige Sachen hinweisen. Vor allem ist es wichtig, ihn über die für das Haus abgeschlossenen Versicherungen zu informieren. Allen voran sollten Sie Ihrem Versicherungsunternehmen die Daten des neuen Hauskäufers nennen. Das ist besonders wichtig aus dem Grund, dass bei einem Hauskauf, die Wohngebäudeversicherung, zum Beispiel, automatisch auf den neuen Besitzer übertragen wird. Das liegt daran, dass diese Police an dem Gebäude und nicht an Personen gekoppelt ist.
Darauf wies vor kurzem der Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg hin. Die Versicherung muss selbst im Falle eines Wegzugs informiert werden. Laut den Versicherungsexperten stelle die Situation, in der ein Haus leer steht, ein deutlich höheres Risiko dar. (v-u-f)

 

Neues Sicherheitssystem für Kreditkarten

München, den 25. Februar (v-u-f) In den letzten Monaten mussten die Kreditkarten von vielen Anbietern viele und heftige Kritiken abkassieren. Aus diesem Grund melden sich nun viele Kreditinstitute, die neue Maßnahmen für die Sicherheit des Plastikgeldes getroffen haben. Einer der größten Anbieter weltweit – Visa – hat vor kurzem zum Beispiel angekündigt, dass das Unternehmen ein neues Sicherheitssystem für seine Kreditkarten entwickelt hat, das auch ganz bald auf den Markt eingeführt werden soll.
Was in vielen Ländern schon eine übliche Praxis ist, soll nun international eingeführt werden. Bei einer betätigten Kartenzahlung sollen die Kunden bald auch eine SMS ans eigene Handy bekommen. So können die Bürger die Verwendung ihrer Karte direkt kontrollieren und sofort überprüfen, ob jemand mit ihrem Plastikgeld missbraucht. Das neue System, das unter dem Namen Visa Alert laufen wird, wurde vor kurzem von Visa getestet und präsentiert und soll die Sicherheit des Plastikgeldes enorm verbessern.
Des Weiteren wird künftig bei jeder Zahlung mit Visa auch die PIN-Nummer erfragt, genauso wie das bei einer Zahlung mit einer EC-Karte geschieht. So wird bald der Magnetstreifen der Visa-Karten nur noch in Kombination mit einer Geheimnummer funktionieren.
Zwei Millionen Karten weltweit funktionieren seit kurzem nach dem neuen Sicherheitssystem. In den kommenden Monaten soll die Zahl etwa zehn Millionen erreichen. (v-u-f)