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Bei Revolving-Kreditkarten ist Vorsicht geboten

Der Kreditkartenmarkt ist hart umkämpft. Eine Markteinführung im Kreditkartensektor: die Revolving Kreditkarte sorgt für Furore…

München, den 16. Mai (v-u-f) Der Kreditkartenmarkt ist hart umkämpft. Die FAZ.net brachte gerade erst gestern einen umfassenden Bericht über die eine Markteinführung im Kreditkartensektor – die Revolving Kreditkarten. Während bei herkömmlichen Kreditkarten der ausgegebene Kredit innerhalb von kurzer Zeit angesammelt und vom entsprechenden Konto abgebucht wird, bestimmt bei den Revolging-Cards der Kunde sowohl Summe und Zeitspanne als auch die Portionierung der Rückzahlungen. Die Einzelverträge können Kreditrahmen von 500 bis 10.000 Euro umfassen – eine feine Sache, zumindest auf den ersten Blick. Diese zunächst flexibel erscheinenden Rahmenkredite bringen nämlich meistens vergleichsweise hohe Zinsen mit sich.

Zwar entfällt die übliche Jahresgebühr, doch die Zinsen belaufen sich, sobald man den geliehenen Betrag nicht in kürzester Zeit – etwa innerhalb von 20 Tagen – zurückgezahlt hat, Sollzinsen von 15 bis zu knapp 20 Prozent auf’ s Jahr gerechnet. Wer mit einer solchen Karte Bargeld abhebt, kann schon mal mit Zinsen von bis zu 25 Prozent rechnen. Den verrucht klingenden Namen verdankt diese Kreditkartenform dem Revolver-Prinzip, denn wer einen Teilbetrag des in Anspruch genommenen Kredits tilgt, kann den Kreditrahmen nachladen. Wichtig scheint hierbei also vor allem, unabhängig die verschiedenen Angebote vergleichen. Denn oft rentiert sich ein kleinerer Kredit mit überschaubaren Zinsen durchaus, um sich etwas zu gönnen.