Die jüngsten Meldungen von stark erhöhten Inflationsraten, und speziell von explodierenden Energiepreisen, ziehen dieser Tage weite Kreise. Während Deutschlands Endverbraucher die Auswirkungen der Rekordpreise des Öls mehr als deutlich zu spüren bekommen…
München, den 26. Mai (v-u-f) Die jüngsten Meldungen von stark erhöhten Inflationsraten, und speziell von explodierenden Energiepreisen, ziehen dieser Tage weite Kreise. Während Deutschlands Endverbraucher die Auswirkungen der Rekordpreise des Öls mehr als deutlich zu spüren bekommen, äußert nun auch ganz aktuell der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) konkrete Bedenken hinsichtlich des bedrohten Wirtschaftswachstums.
Matthias Krämer vom BDI bestätigte dies gegenüber der Berliner Zeitung, indem er zwar einräumte, dass die Auftragsbücher derzeit noch gefüllt und die Produktion der nächsten Monate gesichert seien: „Es ist jedoch die Gemengelage von steigenden Ölpreisen, starkem Euro, nachlassender US-Konjunktur und Finanzkrise, die den Unternehmen zunehmend zu schaffen macht”. In Asien erklomm der Preis für einen Barrel Öl der US-Marke Light Sweet Crude, der mit 159 Litern gemessen wird, erstmals die 135 Dollar-Marke. Krämer kommentierte die Gesamtlage entsprechend mit einem deutlichen Fokus auf der Öl-Thematik: “Darüber hinaus belasten steigende Ölpreise den Konsum.”
