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Flagge-Zeigen mit Wimpel am Auto birgt Sicherheitsrisiko

Die Fußball-EM ist nun endlich in vollem Gange. Auf Deutschlands Straßen wimmelt es nur so von bunten EM-Flaggen…

München, den 9. Juni (v-u-f) Die Fußball-EM ist nun endlich in vollem Gange. Auf Deutschlands Straßen wimmelt es nur so von bunten EM-Flaggen. In den letzten Jahren haben sich die kleinen Nationalflaggen zum Fußballindikator entwickelt. Steht eine Meisterschaft an, sind sie am Start. Doch bei allem Fußballfieber darf die Sicherheit nicht in Vergessenheit geraten.

Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende vom Bund der Versicherten (BdV), machte in einer aktuellen Pressemitteilung darauf aufmerksam, dass das muntere Flagge-Zeigen auch Konsequenzen haben kann: „Wer sich ein Fähnchen an sein Auto hängt, muss wissen, dass er für jeden Schaden, den das Teil auslösen kann, haftbar ist.“ In Sachen Sicherheit hieß es konkret: „Verkehrsexperten weisen darauf hin, dass schon leicht erhöhte Geschwindigkeit die Flagge aus der Halterung reißen kann. Dass ein herumfliegender Ständer für andere Menschen schmerzhafte Folgen haben und für größeren Schaden sorgen kann, liegt bei näherer Betrachtung auf der Hand.“ Auf die Kfz-Haftpflichtversicherung haben diese Sicherheitsfragen zwar keinen Einfluss, denn sie übernehmen hier in der Regel die Schadensregulierung. Anders verhält es sich allerdings mit Versicherungsfällen wie Einbruchdiebstahl.

Da die Fan-Wimpel im Fenster befestigt werden, erhöhe sich das Einbruchrisiko. Versicherer bemängeln hier den nicht ordnungsgemäßen Verschluss des Wagens, der durch die Montur der Flaggen nicht mehr garantiert seit. Deshalb kann es im Zuge der EM durchaus zu Streitigkeiten etwaiger Schadensregulierungen kommen. „Damit keine Missverständnisse aufkommen“, äußerte sich Lilo Blunck zusammenfassend: „Die Flagge am Auto ist nicht verboten. Aber der BdV empfiehlt trotzdem, sie spätestens vor der Fahrt auf Landstraße oder Autobahn zu entfernen. Ansonsten wünschen wir allen Fußballfans viel Spaß an den Spielen und unserer Mannschaft natürlich den Sieg.“