Das Gesundheitsrisiko rauchender Menschen steigt mit jeder Schachtel Zigaretten. Dies macht sich auch beim Abschluss von Versicherungen bemerkbar, bei denen die gesundheitliche Verfassung eine wesentliche Rolle spielt…
München, den 11. September (v-u-f) Das Gesundheitsrisiko rauchender Menschen steigt mit jeder Schachtel Zigaretten. Dies macht sich auch beim Abschluss von Versicherungen bemerkbar, bei denen die gesundheitliche Verfassung eine wesentliche Rolle spielt.
Bei Risikolebens-, Kapitallebens-, Berufsunfähigkeits- oder Dread-Desease-Versicherungen führt Tabakkonsum zu einer etwa doppelt so hohen Versicherungsprämie. „Wer den letzten zwölf Monaten Zigaretten, Zigarren, Tabak oder Pfeife geraucht hat“, gilt als Raucher – erklärte jüngst Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Dies bedeutet, dass sowohl Kettenraucher für ihre gesundheitliche Absicherung tiefer in die Tasche greifen müssen, als auch Gelegenheitsraucher – auch wenn sie sich nur einmal im Jahr einen Glimmstängel, eine Pfeife oder eine Zigarre kredenzen.
Für den Abschluss solcher Versicherungen sei jedoch unbedingt darauf hingewiesen, dass wahrheitsgemäße Angaben über den persönlichen Gesundheitszustand, und damit auch über ein eventuelles Rauchverhalten, absolut notwendig sind. Denn Falschaussagen können zur sofortigen Auflösung des Versicherungsvertrages führen, wobei auch die bereits bezahlen Beiträge einbehalten werden dürfen.
Rauchen ist also gleich in mehrfacher Hinsicht teuer: Nicht nur das Rauchwerk an sich ist ein kostspieliges Vergnügen, sondern auch die Absicherung der privaten Vorsorge – vom tatsächlichen Gesundheitsrisiko und den möglichen Folgen einmal ganz abgesehen.
