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Hohe Inflation: Entwicklung im Großhandel weckt Hoffnung

Die Preisauftriebe innerhalb des deutschen Großhandels, die jüngst die höhere Inflation beeinflussten, haben sich im August etwas beruhigt.

München, den 12. September (v-u-f) Die Preisauftriebe innerhalb des deutschen Großhandels, die jüngst die höhere Inflation beeinflussten, haben sich im August etwas beruhigt. Das Statistische Bundesamt teilte am Donnerstag mit, dass die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,4 Prozent oberhalb des Niveaus lagen.

Betrachtet man die Entwicklung seit April dieses Jahres, lässt sich der geringste Anstieg attestieren. Auch der Präsident des Bundesverbandes Groß- und Außenhandel (BGA), Anton Börner, spricht von einer niedrigeren Teuerungsrate: “Dies setzt ein erstes Signal, dass sich die Inflation in Deutschland wieder zurückbildet”.

Besonders im Vergleich zum Monat Juli, als mit einem Anstieg von 9,9 Prozent das höchste Plus seit 1981 erreicht war, scheint sich nun ein durchaus erfreulicher Trend abzuzeichnen. Insgesamt sanken die Preise im Großhandel um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat, was vor allem auf niedrigere Kraftstoff- und Mineralölpreise zurückzuführen ist. Mit durchschnittlich 7,4 Prozent niedrigeren Kosten für diese Produkte und 3,1 Prozent billigeren Preisen für Kartoffeln, Obst und Gemüse kann also von einer ersten deutlichen Entspannung ausgegangen werden.

Als wesentlicher Indikator für die Inflationsentwicklung gelten die Preise im Großhandel aufgrund der Weitergabe der Preisveränderungen an den Einzelhandel. Erst im Juni und Juli dieses Jahres war die höchste Inflationsrate seit rund 15 Jahren erreicht worden (3,1 Prozent), was nicht nur Ökonomen sondern vor allem auch Endverbrauchern deutlich zu schaffen machte. Für August lag sie dann nur noch bei 3,1 Prozent.