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Atomausstieg hinterlässt laut Greenpeace-Studie keine Energielücke

Die Deutsche Energie-Agentur legte kürzlich ein Gutachten vor, wonach in Deutschland im Zuge des geplanten Atomausstiegs Stromlücken entstünden…

München, den 19. September (v-u-f) Die Deutsche Energie-Agentur (dena), die vom Bund beaufsichtigt wird, legte kürzlich ein Gutachten vor, wonach in Deutschland im Zuge des geplanten Atomausstiegs und durch das Verzichten auf Energie aus Kohlekraftwerken Stromlücken entstünden. Eine am Mittwoch von Greenpeace vorgelegte Studie widerlegt nun diese Prognosen.

Der Greenpepace-Fachmann Roland Hipp erklärte hierzu in Berlin: “Atomkraft muss keine Lücke füllen, sie hilft weder gegen den Klimawandel noch sorgt sie für sinkende Strompreise.” Dabei berief er sich auf die Versorgungssicherheit, die sich für Strom durch die verstärkten Energiesparmaßnahmen und subventionierte Programme für erneuerbare Energien ergeben.

Greenpeace unterstellt dena, sie habe “die tatsächlichen Energiekapazitäten so berechnet, dass sie eine Stromlücke konstruieren konnte”. Denn zum einen sei der Strombedarf für das Jahr 2020 nach den Regierungszielen weit niedriger anzusetzen, als für die ‚konstruierte Stromlücke’ angenommen, und zum anderen seien die Leistungen, die mit Öko-Energie und klimafreundlicheren Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen entstehen, ebenfalls deutlich geringer in die Studie aufgenommen worden, als üblich.