Die anhaltende Finanzkrise hat vor allem in Asien dazu geführt, dass zahlreiche Lebensversicherte ihre Police aus Angst vor weit reichenden Folgen panikartig verkauft haben…
München, den 25. September (v-u-f) Die anhaltende Finanzkrise hat vor allem in Asien dazu geführt, dass zahlreiche Lebensversicherte ihre Police aus Angst vor weit reichenden Folgen panikartig verkauft haben. Thorsten Rudnik, der Sprecher vom Bund der Versicherten (BdV), gab für Deutschland diesbezüglich Entwarnung und erklärte gegenüber banktip.de, dass für die heimischen Lebensversicherer keine Gefahr bestehe.
Hierfür gäbe es gleich mehrere Gründe. Zum einen fänden die garantierten Leistungen eine Absicherung durch die Auffanggesellschaft Protektor, und zum anderen sorge der fast gänzliche Rückzug der deutschen Lebensversicherer aus dem Aktienmarkt – seit der Börsenkrise zum Beginn des Millenniums – für ein vergleichsweise geringes Risiko.
Die Kapitalanteile der Lebensversicherer, die in Aktien angelegt werden, belaufen sich laut Rudnik derzeit auf „niedrige einstellige“ Beträge, was dazu führt, dass ein Anstieg der Überschussbeteiligungen in naher Zukunft unwahrscheinlich sei. Ganz generell weist der BdV darauf hin, dass sich in Sachen Altersvorsorge der kritische Vergleich von Anlagemöglichkeiten durchaus lohnt, weil sich dort meist lukrativere Möglichkeiten ergeben. Dieser Hinweis steht allerdings nicht im Zusammenhang mit der momentanen Bankenkrise.
