München, den 20. Oktober (v-u-f) Die Preise für Strom, Gas, aber auch Lebensmittel sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Wie das statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, haben sich die deutschen Erzeugerpreise im Vergleich zum September 2007 um 8,3 Prozent erhöht.
Die Energiepreise erhöhten sich im Jahresvergleich sogar um 22,6 Prozent. Lässt man die Energiepreise außen [...]
München, den 20. Oktober (v-u-f) Die Preise für Strom, Gas, aber auch Lebensmittel sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Wie das statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, haben sich die deutschen Erzeugerpreise im Vergleich zum September 2007 um 8,3 Prozent erhöht.
Die Energiepreise erhöhten sich im Jahresvergleich sogar um 22,6 Prozent. Lässt man die Energiepreise außen vor, liegt die Teuerungsrate der Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahr bei 3,6 Prozent.
Besonders drastisch erhöhten sich die Erdgaspreise. Seit September 2007 sind die Erdgaspreise um 30,9 Prozent gestiegen. Für Privathaushalte wurde Erdgas 14,2 Prozent teurer. Die Strompreise lagen für Privathaushalte 4,9 Prozent über den Vorjahrespreisen.
Bei den Lebensmitteln sind vor allem Teigwaren teurer geworden: 32,4 Prozent teurer wurden sie im Vergleich zum letzten Jahr.
Durch die höheren Energiepreise mussten auch die Hersteller von Backwaren die Erzeugerpreise deutlich erhöhen. Die Preise stiegen hier um 9,1 Prozent.
Bei Fleisch lag die Teuerungsrate sogar noch höher, bei 10,6 Prozent. Klaus Hühne vom Deutschen Fleischer-Verband führt das auf die gestiegenen Kosten zur Schweinemast zurück.
Hohe Futtermittelpreise treiben auch den Preis für die Schweine in die Höhe. Und auch mit den gestiegenen Rohstoffpreisen hängt der Preisanstieg beim Fleisch zusammen. Mit steigender Nachfrage hängt die Preissteigerung nämlich nicht zusammen. Die blieb unterdessen nahezu gleich.
Insgesamt gab das statistische Bundesamt den Anstieg der Jahresteuerungsrate für Verbrauchsgüter mit 3,2 Prozent an.
