München, den 23. Oktober (v-u-f) Aufgrund der Finanzkrise mag wohl so mancher auf die Idee gekommen sein, das Ersparte lieber im guten, alten Sparstrumpf aufzubewahren. Doch außer den „verlorenen Zinsen“ sprechen auch Sicherheitsgründe gegen diese Art des Sparens: Die meisten Hausratsversicherungen decken nur bis zu 2000 Euro zuhause gelagertes Geld ab, höhere Beträge werden nicht [...]
München, den 23. Oktober (v-u-f) Aufgrund der Finanzkrise mag wohl so mancher auf die Idee gekommen sein, das Ersparte lieber im guten, alten Sparstrumpf aufzubewahren. Doch außer den „verlorenen Zinsen“ sprechen auch Sicherheitsgründe gegen diese Art des Sparens: Die meisten Hausratsversicherungen decken nur bis zu 2000 Euro zuhause gelagertes Geld ab, höhere Beträge werden nicht erstattet. Selbst wenn das Geld noch so gut versteckt ist: Einbrecher kennen für gewöhnlich die üblichen Verstecke für Bargeld in einer Wohnung. Und für die Versicherung macht es keinen Unterschied, ob das Geld offen herumlag oder aus einem Versteck geklaut wurde.
Lediglich wenn das Bargeld im Safe aufbewahrt wurde, übernimmt die Hausratsversicherung höhere Summen. Aber auch hier wird das gestohlene Bargeld selten komplett erstattet. Wie hoch die versicherte Summe im Safe ist, hängt von der Bauart des Tresors und den Konditionen der jeweiligen Versicherung ab.
Auch durch Brände, oder Schäden durch Unwetter oder Blitzschlag können größere Bargeldmengen in Wohnungen vernichtet werden, ohne dass die Hausratsversicherung dafür einspringt.
Am sichersten sind höhere Summen daher immer noch auf einem Bankkonto.
