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Einheitssatz der Krankenkassen kostet Unternehmen Millionen

München, den 31.Oktober (v-u-f) Die Erhöhung der gesetzlichen Krankenversicherungsbeiträge auf 15,5 % ab 2009 kostet deutsche Unternehmen Milliarden. Rund zwei Milliarden Euro, also 75 Euro pro sozialversicherungspflichtig Beschäftigtem kostet der Einheitssatz die Unternehmen. Dies ergab eine Studie des Ökonomen Prof. Bernd Raffelhüschen im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Ab 1. Januar 2009 tritt der [...]

München, den 31.Oktober (v-u-f) Die Erhöhung der gesetzlichen Krankenversicherungsbeiträge auf 15,5 % ab 2009 kostet deutsche Unternehmen Milliarden. Rund zwei Milliarden Euro, also 75 Euro pro sozialversicherungspflichtig Beschäftigtem kostet der Einheitssatz die Unternehmen. Dies ergab eine Studie des Ökonomen Prof. Bernd Raffelhüschen im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Ab 1. Januar 2009 tritt der erhöhte Einheitsbetrag im Rahmen des Gesundheitsfonds in Kraft.

Arbeitgeber müssen nun mit einem enormen Anstieg der Lohnnebenkosten rechnen. Vor allem Unternehmen, deren Mitarbeiter bisher in besonders günstigen Betriebskrankenkassen versichert waren, sind betroffen.

Die Kosten der betriebseigenen Krankenkassen lagen bisher oft unter dem Durchschnitt. Bei großen Betrieben, die in der Betriebskrankenkasse die Angestellten bisher zu einem Beitragssatz von 13,8 Prozent versicherten, kommt es zu erheblichen Mehrkosten. Aber auch für Arbeitnehmer die nicht bei betriebseigenen Kassen versichert sind, steigen in vielen Fällen die Kosten. Für Mitarbeiter, die z. Bsp. bei der Barmer versichert sind, galt bisher nur ein Beitragssatz von 15,3 Prozent. Ab Januar steigt der Beitrag auch hier auf einheitliche 15,5 Prozent.