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Teure Kreditkartenfalle

München, den 16. Dezember (v-u-f) Das Kreditkartengeschäft in Deutschland ist unter Dampf. Ein großer Skandal macht die Bevölkerung unsicher. Vor kurzem wurden auch die genauen Ausmaße des Betrugs bekannt – bei der Affäre in der Berliner Landesbank geht es nicht um kleinere Summen. Die Kundenkonten sind zum Teil mit mehreren Tausend Euro unbegründet belastet [...]

München, den 16. Dezember (v-u-f) Das Kreditkartengeschäft in Deutschland ist unter Dampf. Ein großer Skandal macht die Bevölkerung unsicher. Vor kurzem wurden auch die genauen Ausmaße des Betrugs bekannt – bei der Affäre in der Berliner Landesbank geht es nicht um kleinere Summen. Die Kundenkonten sind zum Teil mit mehreren Tausend Euro unbegründet belastet worden.
Bei der Ermittlung hat es sich festgestellt, dass vor allem die Kunden der Kreditkarten der folgenden Unternehmen von der Affäre betroffen sind: DiBa-Bank, Amazon-Kreditkarten von der LBB, ADAC Gold Mobile Doppel-Karte, Amazon-Visa und Amazon-Webmiles-Karte. Die Kunden der aufgezählten Institute und Unternehmen sollten ihre Kreditkartenabrechnungen sehr genau überprüfen und sich gegebenfalls an die Polizei wenden.
Die Kreditkartenabrechnungen aller betroffenen Kunden wurden von dem Finanzdienstleister Atos Worldline bearbeitet. Nach Angaben der Zeitung „Frankfurter Rundschau“ wurden Abbuchungen durch Unbekannte von den Konten der Kunden der Berliner Landesbank in der Höhe von bis zu 5000 Euro festgestellt. Gleichzeitig bestätigen aber sowohl Atos als auch die Landesbank, dass sie die Kunden noch vor dem großen Datenskandal über eventuellen Missbrauch informiert haben. (v-u-f)