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Kurz nach dem Fest – Preisschock!

München, den 7. Januar (v-u-f) Bitte bereiten Sie sich auf den Schock vor! Die erste Gehaltsabrechnung im Jahr 2009 wird sicherlich einige Bundesbürger erschrecken. Ab dem ersten Tag des neuen Jahres tritt eben der einheitliche Beitragssatz bei der gesetzlichen Krankenversicherung in Kraft. Als Teil der Gesundheitsreform, die vor zwei Jahren von der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt [...]

München, den 7. Januar (v-u-f) Bitte bereiten Sie sich auf den Schock vor! Die erste Gehaltsabrechnung im Jahr 2009 wird sicherlich einige Bundesbürger erschrecken. Ab dem ersten Tag des neuen Jahres tritt eben der einheitliche Beitragssatz bei der gesetzlichen Krankenversicherung in Kraft. Als Teil der Gesundheitsreform, die vor zwei Jahren von der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt gestartet wurde, erreichen wir nun einen weiteren Schritt zu dem völlig „erneuerten“ Gesundheitssystem. Gerade dieser Schritt ist aber mit großen Geldeinbußen verbunden.
Letztes Jahr wurde beschlossen, dass der einheitliche Beitragssatz bei 15,5 Prozent liegen soll. Das ist zum Teil eine Erhebliche Erhöhung. Gleichzeitig aber müssen sich aber auch die privaten Versicherer an die 15,5% anpassen. Sie sind nun vom Gesetzgeber dazu verpflichtet, einen Basistarif für den gleichen oder ähnlichen Beitrag den Kunden anzubieten.
Für eine Reihe von Kunden wird zwar die Reform ungünstig sein, vor allem für diejenigen, die bisher weniger als 14,6% Beitrag gezahlt haben. Andere werden aber von den 15,5% profitieren. Das gilt vor allem für die Kunden der City BKK und einiger AOK, bei denen sich der neue einheitliche Beitragssatz durchaus lohnen wird.
Strenger wird auch die Versicherungspflicht. Wer sich zukünftig nicht versichert, muss mit Sanktionen rechnen. Neben der künftigen Beitragspflicht wird der Kunde auch Strafzuschlag bezahlen müssen. Dieser würde sich auf einige Tausend Euro belaufen. (v-u-f)