München, den 6. Februar (v-u-f) Für alle Bankkunden ist die Nummer 116 vielleicht genauso wichtig wie die 112. Das ist nämlich die zentrale Sperr-Notrufnummer für EC- und Kreditkarten, die vor zwei Jahren in Deutschland eingeführt wurde. Inzwischen nutzen die Nummer Millionen von Bundesbürgern, die dadurch ihre gestohlenen oder verlorenen Kredit- und EC-Karten sperren lassen.
Die Betreiberfirma [...]
München, den 6. Februar (v-u-f) Für alle Bankkunden ist die Nummer 116 vielleicht genauso wichtig wie die 112. Das ist nämlich die zentrale Sperr-Notrufnummer für EC- und Kreditkarten, die vor zwei Jahren in Deutschland eingeführt wurde. Inzwischen nutzen die Nummer Millionen von Bundesbürgern, die dadurch ihre gestohlenen oder verlorenen Kredit- und EC-Karten sperren lassen.
Die Betreiberfirma Servodata, die sich um den technischen Service rund um die Notrufnummer kümmert, hat einen enormen Anstieg in der Anzahl der Anrufe im letzten Jahr verzeichnet. Mehr als 830.000 Menschen haben 2008 116 gewählt und ihre Karte dadurch gesperrt. Das sind rund 19% mehr als im Jahr zuvor. Woran liegt dieser Anstieg? Die gestiegene Anzahl bedeutet nicht, dass die Kartenkriminalität mutiger geworden ist, sondern „dass die Sperr-Notrufnummer bekannter wird“, sagt Daniel Holub, Pressesprecher von Servodata. Die Banken weisen ihre Kunden immer wieder darauf hin, dass sie sich die 116-Nummer zunutze machen können, um wertvolle Zeit nicht zu verlieren. 95 Prozent der Kreditinstitute in Deutschland arbeiten mit Servodata. Von den Großbanken hat sich nur noch die Postbank nicht angeschlossen.
Auch die Leistungen, die die 116-Sperr-Notrufnummer anbietet, werden immer mehr. So lassen sich dadurch nicht mehr nur Kredit- und EC-Karten sperren, sondern auch die SIM-Karten einiger Handyanbieter sowie die elektronischen Mitarbeiterausweise einiger Unternehmen. Holub rät die Kunden, verlorene Karten und sonstige elektronische Zugangsdokumente möglichst schnell sperren zu lassen, denn nur nach der Sperrung sind sie gegen illegale Transaktionen versichert. (v-u-f)
