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Vergleichen der Leistungen lohnt sich bei der gesetzlichen Krankenversicherung

München, den 26. Februar (v-u-f) Die Versicherten sollen die Leistungen ihrer Krankenkassen genauer unter die Lupe nehmen. So lautet die letzte Aufforderung der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Bei einer vor kurzem stattgefundenen Pressekonferenz in Berlin sagte Schmidt, dass nachdem seit Jahresbeginn alle 70 Millionen gesetzlich Versicherten die gleichen Kassenbeiträge zahlten, es an der Zeit sei, dass [...]

München, den 26. Februar (v-u-f) Die Versicherten sollen die Leistungen ihrer Krankenkassen genauer unter die Lupe nehmen. So lautet die letzte Aufforderung der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Bei einer vor kurzem stattgefundenen Pressekonferenz in Berlin sagte Schmidt, dass nachdem seit Jahresbeginn alle 70 Millionen gesetzlich Versicherten die gleichen Kassenbeiträge zahlten, es an der Zeit sei, dass der Wettbewerb um Service und Qualität verstärkt werde.
Das Engagement der Ministerin ist zwar lobenswert, scheint aber auch etwas extravagant zu sein. Das liegt vor allem daran, dass die Leistungen der Krankenkassen zu 95% gesetzlich vorgeschrieben und dementsprechend bei allen Anbietern identisch sind. Zwar erlauben die restlichen 5% einen gewissen Spielraum; die Frage ist aber nun, inwiefern dieser Spielraum eine richtige Konkurrenz in die Wege leiten wird.
Ministerin Schmidt ist aber fest davon überzeugt, dass die Patienten doch bessere Leistungen durch vergleichen erzielen können. Sie startet nun die Aktion „Bietet Ihre Krankenkasse genug?“, die gemeinsam mit der Stiftung Warentest durchgeführt werden soll. Im Rahmen der Aktion werden neun Millionen Kopien von einer Checkliste verteilt, mit der herausgefunden werden soll, ob die Leistungen der Krankenkassen optimal für die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Versicherten sind. (v-u-f)