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Prepaid-Kreditkarten machen die Runde

München, den 27. Februar (v-u-f) Auf dem Finanzmarkt gibt es was Neues. Obwohl Finanzexperten sich immer noch beklagen, dass die Produkte der Finanzdienstleister äußerst kompliziert sind, kennt die Kreativität der Banken keine Grenzen. Inspiriert vom Handy-Geschäft, bieten nun die Kreditinstitute die sog. Prepaid-Kreditkarten. Diese funktionieren ähnlich wie die gut bekannten Prepaid-Tarife für das Handy – [...]

München, den 27. Februar (v-u-f) Auf dem Finanzmarkt gibt es was Neues. Obwohl Finanzexperten sich immer noch beklagen, dass die Produkte der Finanzdienstleister äußerst kompliziert sind, kennt die Kreativität der Banken keine Grenzen. Inspiriert vom Handy-Geschäft, bieten nun die Kreditinstitute die sog. Prepaid-Kreditkarten. Diese funktionieren ähnlich wie die gut bekannten Prepaid-Tarife für das Handy – man verfügt nur über eine vorher eingezahlte Geldsumme. Wenn diese verbraucht ist, muss man die Karte neu aufladen.
Im Gegensatz zu den klassischen Kreditkarten sind bei den Prepaid-Schwestern keine Überziehungen möglich. Somit ist die Gefahr nicht vorhanden, dass man zu viel Geld ausgibt – eine Verlockung, die das klassische Plastikgeld manchmal sehr unattraktiv macht.
Die Prepaid-Kreditkarten eignen sich somit sehr gut für Jugendliche, die nun besser kontrolliert werden können. So können sie im Internet einkaufen, ohne dabei das gesamte Familienbudget in Krisensituationen eingewickelt wird. Darüber hinaus ist ein Diebstahl oder Datenmissbrauch nicht mehr so tragisch, weil er sich ausschließlich auf den eingezahlten Geldbetrag bezieht.
Die Vorteile enden aber doch nicht hier. Die Prepaid-Kreditkarte ist eine gute Möglichkeit, ruhig in den Urlaub zu fahren. Außerdem wird bei der Ausstellung einer solchen Karte keine Schufa-Auskunft verlangt. Dafür sind aber die Gebühren deutlich teurer als bei den normalen Produkten – bis zu 120 Euro im Jahr sind für eine Prepaid-Kreditkarte fällig. (v-u-f)