München, den 11. Mai (v-u-f) Die Verhältnisse zwischen Mieter und Vermieter lassen sich nicht immer mit einem positiven Wort ausdrücken. Nicht allzu selten kommt es zu Streitigkeiten, die im Gericht enden müssen. Solche Fälle kosten meistens viel – der Verlierer muss zum Beispiel nicht nur für den Schaden oder die Reparatur, sondern auch für die [...]
München, den 11. Mai (v-u-f) Die Verhältnisse zwischen Mieter und Vermieter lassen sich nicht immer mit einem positiven Wort ausdrücken. Nicht allzu selten kommt es zu Streitigkeiten, die im Gericht enden müssen. Solche Fälle kosten meistens viel – der Verlierer muss zum Beispiel nicht nur für den Schaden oder die Reparatur, sondern auch für die Gerichtskosten aufkommen. Gut ist, dass es zumindest zwei mögliche Wege gibt, diese finanziellen Verluste zu vermeiden. Die eine ist die Rechtsschutzversicherung und die andere sind die sog. Mietervereine.
Eine empfehlenswerte Möglichkeit ist auf jeden Fall die Rechtsschutzversicherung. Sie kommt nicht nur bei Streitigkeiten mit dem Mieter oder Vermieter auf, sondern generell in Fällen, bei denen ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden muss. Der Mieterschutz kann hier entweder als Einzelpolice beantragt werden oder als Teil eines umfassenderen Rechtsschutzes für mehrere Bereiche. Der Vorteil liegt klar in dem Schutzumfang der Police, der Nachteil – allerdings in der höheren Versicherungsprämie. Man muss im Durchschnitt mit etwa 200 Euro pro Jahr rechnen. Voraussetzung ist allerdings der tatsächliche Rechtsverstoß, nur dann springt die Rechtsschutzversicherung ein.
Mietervereine machen gerade die Runde. Im Gegensatz zu der Rechtsschutzversicherung, bei der mit einer Wartezeit von drei Monaten gerechnet werden muss, springen die Mietervereine sofort ein. Auch die Beiträge liegen mit 40 bis 90 Euro pro Jahr deutlich günstiger. Mitglied kann jeder Mieter werden und besondere Voraussetzungen müssen nicht erfüllt werden. (v-u-f)
