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30. Juni - Stichtag in der PKV

München, den 29. Juni (v-u-f) Der 30. Juni 2009 ist ein wichtiger Tag für alle, die in der privaten Krankenversicherung sind und ihre Assekuranz wechseln wollen. Bis morgen dürfen nämlich alle Versicherten, die zu einem neuen Unternehmen wollen, einen großen Teil von ihren Altersrückstellungen bei dem alten Versicherer mitnehmen. Nach diesem Datum wäre das nicht mehr möglich, bestätigen unsere Versicherungsexperten.
Der Wechsel des privaten Krankenversicherers erfreut sich allerdings keiner so großen Popularität. Die Spezialisten erklären, warum das so ist. Auf der einen Seite konnte das an der Tatsache liegen, dass man bis vor kurzem beim Wechsel des privaten Krankenversicherers nicht alle Altersrückstellungen mitnehmen darf. Somit wird der Wechsel nicht besonders attraktiv. Was man mitnehmen durfte, waren die Altersrückstellungen bis zur Höhe der Rückstellungen in einer gesetzlichen Krankenversicherung, der sogenannte Höchstsatz.
Auf der anderen Seite sind alle, die den privaten Krankenversicherer wechseln, dazu verpflichtet, in der neuen PKV zunächst für 18 Monate in den neu eingeführten Basistarif einzutreten. Und dieser scheint nur den wenigen Versicherten besonders lukrativ zu sein. Der Basistarif kostet im Durchschnitt 570 Euro im Monat und dafür bietet er ein sehr kleines Leistungsspektrum an, das mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen vergleichbar ist. Dabei erfolgt die für die private Krankenversicherung obligatorische Gesundheitsprüfung erst nach den ersten 18 Monaten und bis dahin kann sich der allgemeine Zustand des Versicherten gravierend ändern. Das würde auch die Krankenversicherung verteuern. (v-u-f)