München, den 20. Juli (v-u-f) Ein Mann in der heutigen Welt zu sein, ist eben nicht leicht. Zwischen Frauenemanzipation und Finanzkrise entpuppt sich die Rolle des Vaters und Geschäftsmannes, des Fahrers und Wissenschaftlers als nicht gerade die lukrativste auf der Bühne der heutigen Gesellschaft. Finanzexperten weisen aktuell auch auf eine weitere Tendenz hin, die die [...]
München, den 20. Juli (v-u-f) Ein Mann in der heutigen Welt zu sein, ist eben nicht leicht. Zwischen Frauenemanzipation und Finanzkrise entpuppt sich die Rolle des Vaters und Geschäftsmannes, des Fahrers und Wissenschaftlers als nicht gerade die lukrativste auf der Bühne der heutigen Gesellschaft. Finanzexperten weisen aktuell auch auf eine weitere Tendenz hin, die die männliche Rolle noch unattraktiver macht – die Rentenaussichten.
Männer müssen sich auf geringere Rentenzahlung einstellen, heißt es aktuell in mehreren Zeitungsberichten. Dabei kann die Lücke so groß werden, dass sogar die private Vorsorge nicht im Stande wäre, diese zu schließen. Das geht aus den am Montag veröffentlichten Daten der Deutschen Rentenversicherung.
In dem Berichten der staatlichen Altersvorsorge wird ganz genau demonstriert, wie groß die Lücke in der Rentenhöhe für die heutigen Arbeitnehmer sein wird. So bekommen Männer der Jahrgänge 1942 bis 1846 durchschnittlich rund 1700 Euro monatliche Rente. Das scheint nicht gerade wenig zu sein, doch diese Summe schließt auch schon die private Vorsorge mit ein. Für die Jahrgänge 1957 bis 1961 gibt es 1596 Euro im Monat, wenn sie das Alter 65 erreichen. Der Statistikexperte Uwe Rehfeld berechnet, dass das ein Minus von sechs Prozent bedeutet. Für die Arbeitnehmer, die heute 35 Jahre alt sind, wird dementsprechend die Lücke im Rentenalter enorm. Dabei wird auch die private Vorsorge nicht gerade helfen, wie es sich leicht berechnen lässt. Eine einzige Ausweg-Möglichkeit sehen Experten in der Riester-Rente, die neben den eigenen Ersparnissen auch staatliche Zulagen vorsieht. Die Kunden der staatlich geförderten Privatvorsorge sind inzwischen über 12,5 Millionen. Die Anzahl der Leute, die sich diese Möglichkeit zunutze machen wollen, hat sich in den letzten vier Jahren verdoppelt, machen die Experten der deutschen Rentenversicherung klar. (v-u-f)
