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Berufsunfähigkeitsversicherung: Auf die richtige Kombination kommt es an

München, den 27. August (V-U-f) Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist inzwischen ein Muss. Zugleich verändern die zwei Parameter, die diese Police unverzichtbar machen: Auf der einen Seite wird die Anzahl der Leute, die frühzeitig aus dem Beruf wegen einer Krankheit aussteigen, immer größer, auf der anderen minimalisiert sich ständig die staatliche Hilfe gerade für diese Personengruppen. Inzwischen [...]

München, den 27. August (V-U-f) Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist inzwischen ein Muss. Zugleich verändern die zwei Parameter, die diese Police unverzichtbar machen: Auf der einen Seite wird die Anzahl der Leute, die frühzeitig aus dem Beruf wegen einer Krankheit aussteigen, immer größer, auf der anderen minimalisiert sich ständig die staatliche Hilfe gerade für diese Personengruppen. Inzwischen können die Bundesbürger zwischen den Produkten von unzähligen Anbietern wählen. Doch aufgepasst: Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird oft in Kombination mit anderen Versicherungsprodukten angeboten, vor allem mit einer Lebensversicherung, die den Abschluss der Police nicht immer empfehlenswert machen.
Besonders populär ist die Kombination zwischen Berufsunfähigkeit und Lebenspolicen mit Ansparfunktion. Versicherungsexperten weisen allerdings darauf hin, dass das nicht unbedingt profitabel ist. Der Grund dafür liegt darin, dass, wenn der Versicherte die Beiträge für die Kapitallebensversicherung nicht mehr aufbringen kann oder will, er auch gleichzeitig auch den Berufsunfähigkeitsschutz verliert. Dann muss er eine separate Police zu ungünstigeren Konditionen abschließen, da sich seinen Gesundheitszustand und entsprechend Alter geändert haben.
Anders sieht es mit der Kombination zwischen Berufsunfähigkeit und Risikolebensversicherung. Diese Form der Lebensversicherung ist an keine Sparfunktion gekoppelt und ist auch deutlich günstiger. Der gemeinsame Beitrag für beide Versicherungen wird sich auf das Familienbudget kaum auswirken und die Statistik zeigt, dass nur wenige Versicherte aus solchen Verträgen aussteigen. (v-u-f)