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Photovoltaikanlagen richtig versichern

München, den 20. Oktober (v-u-f) Eine Photovoltaikanlage oder auch PV-Anlage genannt ist eine sinnvolle Erweiterung des Hausrats. Damit bezieht man günstige Solarenergie und schützt gleichzeitig die Umwelt. PV-Anlagen sind aber auch gleichzeitig sehr kostspielige Mechanismen und ein sehr begehrtes Objekt für Kriminelle. Die Zahl der Diebstähle von PV-Anlagen ist zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen im vergangenen [...]

München, den 20. Oktober (v-u-f) Eine Photovoltaikanlage oder auch PV-Anlage genannt ist eine sinnvolle Erweiterung des Hausrats. Damit bezieht man günstige Solarenergie und schützt gleichzeitig die Umwelt. PV-Anlagen sind aber auch gleichzeitig sehr kostspielige Mechanismen und ein sehr begehrtes Objekt für Kriminelle. Die Zahl der Diebstähle von PV-Anlagen ist zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das Landeskriminalamt (LKA) berichtet, dass es im Jahr 2005 nur drei Fälle von gestohlenen Anlagen gab, im Jahr 2008 waren es schon 14 und im laufenden Jahr wurden bereits 12 Fälle gemeldet.
PV-Anlagen sind bekanntlich sehr teuer und auch schwer zu montieren. Wie die Sprecherin des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen bestätigt: „Die Anlagen können durchaus einen Wert von bis zu 100.000 Euro haben.“ Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass man auf den passenden Versicherungsschutz achtet.
Versicherungsexperten weisen darauf hin, dass es inzwischen mehrere Unternehmen gibt, die eine spezielle Photovoltaikversicherung anbieten. Doch diese ist meistens teuer und sehr spezialisiert. Sinnvoller wäre zu prüfen, ob man eine bestehende Police um die Diebstahl-Leistung für die Solaranlage nicht erweitern kann. Hierzu bieten sich zwei Möglichkeiten: Die Wohngebäudeversicherung und die Hausratversicherung. Die erste schützt in dem Normalfallfall gegen Verluste durch Diebstahl nicht, daher sollte eine Klausel für die PV-Anlage zusätzlich mit der Assekuranz vereinbart werden. (v-u-f)