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Essstörungen und Berufsunfähigkeitsversicherung

München, den 27. Oktober (v-u-f) Essstörungen entpuppen sich als riesiges Problem für die Gesundheit der Nation. Mit diesen befasst sich nun eine vor kurzem gestartete Aktion des bayerischen Kultusministeriums in Zusammenarbeit mit den BKK Landesverbänden von Baden-Württemberg, Bayern und NRW. Die Aufklärungskampagne mit dem Titel „Bauchgefühl“ soll junge Menschen zum Thema „Essstörungen“ aufklären. Ein Grund [...]

München, den 27. Oktober (v-u-f) Essstörungen entpuppen sich als riesiges Problem für die Gesundheit der Nation. Mit diesen befasst sich nun eine vor kurzem gestartete Aktion des bayerischen Kultusministeriums in Zusammenarbeit mit den BKK Landesverbänden von Baden-Württemberg, Bayern und NRW. Die Aufklärungskampagne mit dem Titel „Bauchgefühl“ soll junge Menschen zum Thema „Essstörungen“ aufklären. Ein Grund für Sorgen gibt es auf jeden Fall: Die aktuelle Statistik zeigt, dass knapp 22% der 11 bis 17-jährigen Jugendlichen in Deutschland Symptome einer Essstörung aufweisen.
Doch auch viele Erwachsene haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Aus diesem Grund ist der Faktor „Essstörungen“ inzwischen auch bei vielen Berufsunfähigkeitsversicherungen berücksichtigt. Beim Abschluss einer Police muss man ehrlich die Fragen zu den Essgewohnheiten beantworten. Sollte man in den letzten fünf Jahren wegen einer Essstörung behandelt worden sein, muss man mit einer Verweigerung des Versicherungsschutzes rechnen.
Vor allem sollten Personen mit Magersucht und starkem Übergewicht mit einem sehr schwierigen Abschluss einer BU-Versicherung rechnen. Diese Krankheiten können leicht am Body Mass Index erkannt werden. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Personen, die wegen einer psychischen Krankheit aus dem Beruf ausgestiegen sind, massiv gestiegen. Die Versicherer sind aus dem Grund sehr vorsichtig, was das Thema „psychische Störungen“ angeht. (v-u-f)