München, den 5. Februar (v-u-f) Winter ist die Jahreszeit mit den meisten Unfällen und viele Versicherte müssen ausgerechnet im Winter leider feststellen, dass eine private Unfallversicherung wirklich sehr sinnvoll ist. Die Police bietet finanzielle Hilfe bei einem Unfall mit andauernden gesundheitlichen Folgen. Doch viele Kunden sind es sich nicht im Klaren, was genau von der [...]
München, den 5. Februar (v-u-f) Winter ist die Jahreszeit mit den meisten Unfällen und viele Versicherte müssen ausgerechnet im Winter leider feststellen, dass eine private Unfallversicherung wirklich sehr sinnvoll ist. Die Police bietet finanzielle Hilfe bei einem Unfall mit andauernden gesundheitlichen Folgen. Doch viele Kunden sind es sich nicht im Klaren, was genau von der Versicherung abgedeckt wird und nutzen die Vorteile der Police gar nicht. Die Verbraucherzentrale Sachsen erklärt nun die Vorteile der Versicherung und die Punkte, bei denen die Kunden unbedingt aufpassen sollten.
Die Versicherten sollten zum Beispiel wissen, dass die private Unfallversicherung vor allem eine Invaliditätsleistung anbietet, d.h. dass, wenn der Unfall keine andauernden Folgen für die Gesundheit hat, der Versicherte nichts bekommen wird.
Die Kunden haben in der Regel 15 Monate nach dem Unfall Zeit, um diesen bei der Versicherung anzumelden. Diese Frist ist besonders wichtig: Sehr oft wird eine Invalidität erst Monate nach dem Unfall festgestellt, doch auch dann kann man den Unfall bei der Versicherung geltend machen. Einfach den Schaden anmelden reicht aber nicht aus. Ein ärztlicher Attest, der bescheinigt, dass es sich um einen dauerhaften Schaden handelt, wird benötigt.
Die Höhe der Versicherungsleistung hängt ausschließlich vom Invaliditätsgrad ab. „Ist nach einem Sturz der große Zeh nicht mehr funktionsfähig, gibt es deutlich weniger Geld als bei einer dauerhaften Schädigung des Fußgelenks“, macht Andrea Heyer, Versicherungsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen, klar. (v-u-f)
