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Neue Sterbetafel in der privaten Rentenversicherung

München, den 4. März (v-u-f) Die Versicherungsunternehmen arbeiten im Bereich der privaten Altersvorsorge mit den so genannten Sterbetafeln, um die Höhe der Versicherungsbeiträge genauer zu berechnen. Doch neulich sollten diese Instrumente heftige Kritiken seitens der Verbraucherschützer abkassieren. Die Experten haben festgestellt, dass die Sterbetafeln der vielen Assekuranzen enorme Unterschiede aufweisen.
Viele Versicherer gehen von zu hoher [...]

München, den 4. März (v-u-f) Die Versicherungsunternehmen arbeiten im Bereich der privaten Altersvorsorge mit den so genannten Sterbetafeln, um die Höhe der Versicherungsbeiträge genauer zu berechnen. Doch neulich sollten diese Instrumente heftige Kritiken seitens der Verbraucherschützer abkassieren. Die Experten haben festgestellt, dass die Sterbetafeln der vielen Assekuranzen enorme Unterschiede aufweisen.
Viele Versicherer gehen von zu hoher Lebenserwartung aus, was sich als ein großer Nachteil für die Kunden entpuppt. Das liegt daran, dass mit hoher Lebenserwartung auch die Vertragslaufzeit wächst und sich dementsprechend auch die Einsparphase verlängert. Das gilt vor allem für die kapitalbildenden Lebensversicherungen, die den Altersvorsorgemarkt immer noch dominieren. Bis jetzt wurde tatsächlich die Rolle der Lebenserwartung von vielen Assekuranzen unterschätzt. Doch nun sollen einheitliche Regeln eingeführt werden, meinen die Versicherungsexperten.
Die Deutsche Aktuarvereinigung bietet eine aktuelle und einheitliche Sterbetafel an. Unter dem Titel „DAV 2004 R“ soll diese mehr Klarheit bei der Kalkulation der Versicherungsbeiträge in der privaten Rentenversicherung bringen. Sollten die Versicherungsunternehmen wegen zu langer Jahreserwartung hohe Risikogewinne erzielen, werden diese nach dem neuen Kalkulationsmuster zum Teil auch an die Kunden ausgeschüttet. (v-u-f)