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Bundesnetzagentur sorgt für flexiblen Strommarkt

München, den 10. März (v-u-f) Auf dem Strommarkt ist eine Revolution angesagt. In Kürze wird die Bundesnetzagentur über das künftige Zusammenspiel der vier Stromübertragungsnetzbetreiber entscheiden. Laut eines Berichts des Bundesverbands Neuer Energieanbieter (BNE) kann es aber nach dieser Entscheidung zu einer außerordentlichen Belastung sowohl für die Stromanbieter als auch für die Endverbraucher kommen. Vor der [...]

München, den 10. März (v-u-f) Auf dem Strommarkt ist eine Revolution angesagt. In Kürze wird die Bundesnetzagentur über das künftige Zusammenspiel der vier Stromübertragungsnetzbetreiber entscheiden. Laut eines Berichts des Bundesverbands Neuer Energieanbieter (BNE) kann es aber nach dieser Entscheidung zu einer außerordentlichen Belastung sowohl für die Stromanbieter als auch für die Endverbraucher kommen. Vor der endgültigen Entscheidung hat die Bundesnetzagentur mehrere Varianten geprüft und getestet, damit es zu einer schonenden Lösung kommt.
Seit einigen Jahren läuft auf dem Strommarkt eine intensive Diskussion darüber, wie die Netznutzung reguliert werden soll. Bereits im Jahr 2008 hat BNE festgestellt, dass die Aufteilung des Strommarkts in vier Netzgebiete zu unnötigen Kosten führt. Dabei sind diese Kosten nicht zu übersehen und übersteigen mehrere Hundert Millionen Euro.
Energieexperten erwarten nun eine gerechte Lösung. Am wahrscheinlichsten wird eine Aufteilung nach dem Modell des Netzreglerverbunds. Doch die Bundesnetzagentur möchte diese Annahme vorerst nicht bestätigen. Die Agentur will den Strommarkt in Deutschland auf jeden Fall flexibler und variabler machen, heißt es in den aktuellen Mitteilungen der Organisation. (v-u-f)