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Welche Versicherungen brauchen Studenten?

München, den 24. August (v-u-f) Mit dem Ende der Sommerferien und dem nahenden Beginn des ersten Semesters sehen sich viele Schulabgänger mit einer neuen Situation konfrontiert. Sie müssen sich, in den meisten Fällen zum ersten Mal in ihrem bisher sorglosen Leben, um die eigene Versicherung Gedanken machen. Dabei gibt es viele Möglichkeit, die allerdings in [...]

München, den 24. August (v-u-f) Mit dem Ende der Sommerferien und dem nahenden Beginn des ersten Semesters sehen sich viele Schulabgänger mit einer neuen Situation konfrontiert. Sie müssen sich, in den meisten Fällen zum ersten Mal in ihrem bisher sorglosen Leben, um die eigene Versicherung Gedanken machen. Dabei gibt es viele Möglichkeit, die allerdings in den meisten Fällen aufgrund des schmalen studentischen Budgets direkt eine Einschränkung erfahren. Studienanfänger sollten sich daher wohl überlegen, welche Versicherung sie wirklich brauchen und welche noch bis auf den Start ins Berufsleben auf ihren Abschluss warten kann.

Grundsätzlich jeder Student sollte eine Krankenversicherung und eine Haftpflichtversicherung haben, hier gibt es keine Ausnahme. Hier können Studenten in der Regel bis zum Abschluss ihres Studiums in der Versicherung der Eltern bleiben, eine Nachfrage bei der elterlichen Versicherung lohnt sich in jedem Falle. Die gesetzliche Krankenversicherung versichert Studenten bis zum 25. Lebensjahr über die Eltern mit, allerdings nur, wenn der Student selbst nicht mehr als 365 Euro pro Monat selbst verdient bzw. 400 Euro pro Monat im sogenannten Minijob. Auch die privaten Krankenversicherer halten es hier ähnlich wie die Gesetzlichen. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn die Eltern beihilfeberechtigt sind, beispielsweise bei Beamten oder Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Hier erlischt die Beihilfe, sobald der Student keinen Anspruch mehr auf das gesetzliche Kindergeld hat – was ebenfalls eintritt, sobald der Student selbst Geld verdient und das Jahresbrutto die Bemessungsgrenze überschreitet. Hier sollte rechtzeitig nachgerechnet werden, denn im Ernstfall muss das Kindergeld sogar zurückgezahlt werden.

Möchte oder kann ein Student nicht über die Eltern privat oder sesetzlich mitversichert bleiben, kann er in die gesetzliche Studentenversicherung wechseln. Diese kostet vom kommenden Semester an 75 Euro im Monat, bei derzeit 13 von 117 offenen Kassen kommt noch ein Zusatzbeitrag von acht Euro hinzu. Wer das 30. Lebensjahr überschreitet, oder aber das 14. Fachsemester, muss für die gleiche Versicherung allerdings 140 Euro bezahlen, private Versicherer sind hier in der Regel nicht billiger. (v-u-f)