München, den 31. August (v-u-f) In einem aktuellen Bericht der Deutschen Rentenversicherung Bund, veröffentlicht in der Bild-Zeitung, wird einmal mehr bestätigt, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung eine besonders wichtige Rolle spielt. Der Bericht zeigt, dass immer mehr Leute frühzeitig aus dem Beruf aus gesundheitlichen Gründen aussteigen. Alleine im vergangenen Jahr wurden 171 129 Renten wegen verminderter Erwerbstätigkeit [...]
München, den 31. August (v-u-f) In einem aktuellen Bericht der Deutschen Rentenversicherung Bund, veröffentlicht in der Bild-Zeitung, wird einmal mehr bestätigt, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung eine besonders wichtige Rolle spielt. Der Bericht zeigt, dass immer mehr Leute frühzeitig aus dem Beruf aus gesundheitlichen Gründen aussteigen. Alleine im vergangenen Jahr wurden 171 129 Renten wegen verminderter Erwerbstätigkeit gezahlt worden. Das sind aber nur die sog. Sozialrenten. Für viele Bürger besteht überhaupt keinen staatlichen Schutz bei einer Berufsunfähigkeit.
Die aktuellen Zahlen weisen auf einen enormen Anstieg im Vergleich zum Jahr 2004 – der Anstieg beträgt genau 10 000. Im Jahr 2001 konnten die Experten aber einen Rekord feststellen als die Anzahl der Leute, die eine Erwerbsminderungsrente bekommen haben, die Quote 200.000 überstieg. Einer der ernsthaftesten Gründe für die Berufsunfähigkeit sind die psychischen Krankheiten wie Depression, zum Beispiel. 1993 wurden 41 409 Menschen aus diesen Gründen für berufsunfähig erklärt, im Jahr 2009 ist diese Zahl auf 65 000 angestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2008 beträgt der Anstieg rund zwölf Prozent.
In den letzten zehn Jahren haben sich die psychischen Krankheiten als der wichtigste Faktor, der zu einer Berufsunfähigkeit führt, etabliert. Dicht danach folgen Probleme mit Knochen und Muskeln und die dritte Stelle besetzen Herzkrankheiten. Immer wichtiger werden aber sämtliche Tumorerkrankungen, insbesondere bei Frauen. Die Statistik zeigt auch noch, dass es mehr Männer sind, die berufsunfähig werden – 90 000 gegenüber 81 000 Frauen. (v-u-f)
