München, den 2. September (v-u-f) Jedes Jahr im September werden die Typklassen, in denen die 20.900 Automodelle in Deutschland gruppiert sind, neu festgelegt. Die Typklassen sind mit Abstand eines der wichtigsten Kriterien, nach denen die Beiträge in der Autoversicherung, Voll- und Teilkasko formiert werden. In diesem Jahr sind die Änderungen gering, die Versicherten sollten sich [...]
München, den 2. September (v-u-f) Jedes Jahr im September werden die Typklassen, in denen die 20.900 Automodelle in Deutschland gruppiert sind, neu festgelegt. Die Typklassen sind mit Abstand eines der wichtigsten Kriterien, nach denen die Beiträge in der Autoversicherung, Voll- und Teilkasko formiert werden. In diesem Jahr sind die Änderungen gering, die Versicherten sollten sich aber durchaus darüber informieren, ob für ihr Fahrzeug nicht eine neue Typklasse bestimmt wurde. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) informiert, gibt es durchaus Modelle, bei denen es zu gravierenden Unterschieden kommt, im Vergleich zu den bisher zugewiesenen Typklassen.
In der Haftpflichtversicherung behalten 66,5% der Automodelle ihre bestehende Typklasse. In dieser Kategorie gibt es insgesamt 16 Typklassen – von 10 bis 25. 31,5 % Prozent der Automodelle bekommen um eine Stufe veränderte Typklasse und 2% – um zwei oder mehr.
Die Vollkaskoversicherung verzeichnet die meisten Änderungen. Hier bekommen 38,5% der Fahrzeuge neue Typklassen zugewiesen. Bei der Mehrheit der Änderungen kommen die Automodelle in eine günstigere Typklasse, bei 31,5% kommt es aber zu einer Verteuerung der Police. In der Teilkaskoversicherung kommt es bei etwa 30% aller Modelle zu einer Vergünstigung der Versicherungsbeiträge durch die neue Typklasse. Laut GDV können die neuen Typklassen ab sofort angewendet werden. (v-u-f)
