München, den 20.November (v-u-f) Die klassische Lebensversicherung profitiert von der Abgeltungssteuer. Seit 2005 gilt eine, durch das neue Gesetz nicht berührte, Regel: Wenn der Vertrag einer Lebensversicherung mindestens zwölf Jahre läuft, müssen Erträge im Alter nur zur Hälfte versteuert werden. Lebensversicherungen mit einer garantierten Verzinsung gewinnen, verglichen mit anderen Anlagen, durch die Abgeltungssteuer also an Attraktivität.
Der persönliche Steuersatz in der Einkommenssteuer ist maßgeblich für die Besteuerung der Erträge aus einer Lebensversicherung. Die Steuerlast bei der Lebenspolice ist niedriger als bei der neuen Abgeltungssteuer. Selbst beim Spitzensteuersatz, der bei einer Versteuerung im Rentenalter ohnehin seltener auftaucht, beträgt die Belastung nur 24 Prozent.
Wer seinen Vertrag vor 2005 abgeschlossen hat, muss sogar oft gar keine Steuern auf die Erträge zahlen. Auch in diesem Fall muss die Versicherung allerdings länger als 12 Jahre gehalten worden sein und der Versicherte muss mindestens 60 Jahre alt sein. Diese Regel soll verhindern, dass Lebensversicherungen als Steuersparmodell missbraucht werden.
November 20th, 2008 | Kategorie: Lebensversicherung, Versicherungen
München, den 14. November (v-u-f) Die internationale Energieagentur (IEA) warnt vor dem Ende der Ölreserven und fordert neue Energieversorgungskonzepte. Der Direktor der Agentur, Nobuo Tanaka, sprach von einer „Energie-Revolution“, die nötig sei, um den Bedarf dauerhaft zu decken: “Wir müssen verhindern, dass die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise uns von notwendigen politischen Schritten abbringt, die Energieversorgung zu sichern und gleichzeitig den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern,“ so Tanaka.
Die Experten der DEA weisen auf die schwindenden Ölreserven hin: Bis zum Jahr 2030 wird der globale Bedarf um 45 Prozent höher sein, als heute. Dieser Bedarf ist dann nicht mehr zu decken. Die Agentur hat dazu erstmals alle bekannten Ölfelder analysiert.
Aus den aktuell fallenden Preisen sollten keine falschen Schlüsse gezogen werden: Der große Bedarf in China und Indien werde die Preise bald wieder in die Höhe treiben, so die IEA. Im Jahr 2030 schätzt die IEA den Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl auf 200 Dollar.
Die Europäische Kommission hat nur einen Tag nach Veröffentlichung der IEA-Studie eine Strategie vorgelegt, um die Energiepolitik zu ändern und eine langfristige Versorgung zu sichern. Der zuständige EU-Kommissar Andris Piebalgs formulierte dazu folgende Punkte:
- Ausweitung der energiepolitischen Beziehungen Brüssels z. Bsp. nach Afrika, um die Abhängigkeit von einzelnen Ländern, wie Russland zu verringern.
- Die EU- Mitgliedsstaaten sollen ihre Vorschriften für Energiereserven ändern, um in Krisenzeiten effizient reagieren zu können.
- Förderung energieeffizienter Neubauten und der Sanierung von Altbauwohnungen durch die EU
- Berücksichtigung heimischer Quellen in den Energiekonzepten, wie z. Bsp. Kohle und Atomenergie.
November 14th, 2008 | Kategorie: Gastarife, Stromtarife, Verbraucher Tarife, Verbraucherinformationen
München, den 13. November (v-u-f) Im kommenden Jahr sollen die Erdgaspreise zwischen vier und sieben Prozent sinken, kündigte die deutsche Energiewirtschaft an. Durch den gefallenen Ölpreis, an den die Gaspreise gekoppelt sind, fallen nun auch diese. Schon Anfang Januar wollen viele Energiekonzerne mit den Preissenkungen für ihre Kunden beginnen, kündigte Rolf Martin Schmitz, der Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft an.
Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE, stellt, genauso wie EnBW, die Stadtwerke Duisburg und die Mannheimer MVV Energie, sinkende Gaspreise ab 2009 in Aussicht.
Werner Marnette (CDU), Wirtschaftsminister Schleswig-Holsteins forderte sogar Preissenkungen bis zu 25 Prozent: „Fallende Energiepreise sind das beste Konjunkturprogramm, sagte er gegenüber der „Bild-Zeitung, und kritisierte die mangelnde Preistransparenz auf dem deutschen Gasmarkt.
Da in diesem Jahr jedoch bereits mehr als doppelt so viele Haushalte wie im letzten Jahr ihren Energieanbieter gewechselt haben, stehen die Chancen für Preissenkungen weiter gut. BDEW-Präsident Schmitz sagte dazu: „Aufgrund des intensiven Wettbewerbs haben die Unternehmen jetzt ein besonderes Interesse daran, ihren Kunden die bestmöglichen Konditionen anzubieten”
November 13th, 2008 | Kategorie: Finanzen, Gastarife, Verbraucher Tarife, Verbraucherinformationen
München, den 7. November (v-u-f) Ausbildung oder Studium sind beendet, und damit endet für viele auch der Versicherungsschutz bei den Eltern. Berufsanfänger müssen sich selbst um den richtigen Schutz kümmern.
Studenten und Auszubildende sind in der Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung ihrer Eltern mitversichert. Nach dem Studium müssen sie diese Versicherungen selbst abschließen und oft kommt auch eigener Hausrat dazu, der ebenfalls versichert werden sollte.
Besonders wichtig ist für Berufsanfänger die Haftpflichtversicherung zur Existenzsicherung. Denn wenn durch fahrlässiges Verhalten andere geschädigt werden, deckt die Haftpflichtversicherung den Schaden. Andernfalls können Schadensersatzforderungen, vor allem bei Personenschäden den finanziellen Ruin bedeuten.
Des Weiteren ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung zur finanziellen Absicherung sinnvoll. Denn wer durch eine Krankheit oder einen Unfall berufs- oder erwerbsunfähig wird, erhält nur wenig gesetzliche Leistungen. Alle, die nach dem 1. Januar 1961 geboren wurden, haben gar keinen Anspruch auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr. Die Berufsunfähigkeitsversicherung schließt diese Lücke.
Weitere Versicherungen wie Hausrats-Rechtsschutz- oder Unfallversicherungen sollten nach individuellem Bedarf abgeschlossen werden. Ein Versicherungsfachmann kann am besten einschätzen, welche Versicherungen benötigt werden, und auf welche beim Berufsstart noch verzichtet werden kann.
November 7th, 2008 | Kategorie: Berufsunfähigkeit, Haftpflicht, Hausratversicherung, Rechtsschutzversicherung, Unfallversicherung, Versicherungen