München, den 30. Oktober (v-u-f) Die Hausratversicherung gehört inzwischen zu den wichtigsten Policen, die jeder haben sollte. Dabei gibt es aber einige Regel, die die Versicherten unbedingt beachten sollten, wenn sie eine unproblematische Schadensabwicklung wollen. Ein aktuelles Urteil des Landgerichts Coburg (LG) macht zum Beispiel klar, dass die Hausratversicherung für Gegenstände in Garagen nicht haftet, die fast fünf Kilometer von dem Versicherungsort entfernt sind (Az.: 23 O 369/009).
Im konkreten Fall wurden einem Versicherten zwei Go-Karts im Wert von 9.000 Euro gestohlen, die in einer Garage geparkt wurden. Er verlangte sofort eine Entschädigung von seiner Hausratversicherung, da die Police auch bei Diebstahl von Gegenständen aus dem Hausrat einspringt. Dabei wurden die Go-Karts in einer Sammelgarage geparkt, die sich 4,78 Kilometer weit von dem Einfamilienhaus des Versicherungsnehmers befand. Bei einem Telefongespräch mit der Ehefrau des Versicherungsnehmers hatte auch eine Mitarbeiterin der Versicherung angeblich bestätigt, dass die Hausratversicherung für Go-Karts in Sammelgaragen haftet.
Doch dann kam die Überraschung: Schließlich weigerte sich die Versicherung, für den entstandenen Schaden aufzukommen, und begründete ihre Entscheidung mit der Entfernung der Sammelgarage von dem Haus des Versicherten. Die Richter gaben dem Versicherungsunternehmen Recht. Sie bezweifelten zudem, dass eine Sondervereinbarung zwischen der Versicherung und der Ehefrau während des Telefongesprächs bestand.
Oktober 30th, 2009 | Kategorie: Hausratversicherung, Versicherungen
München, den 29. Oktober (v-u-f) Das deutsche Gesundheitssystem und vor allem die gesetzliche Krankenversicherung entpuppen sich als die größten Streitpunkte in der schwarz-gelben Koalition. Die Krankenversicherung wird massiv umstrukturiert, aber was das genau heißt und ob es höhere Beiträge für die Arbeitnehmer mit sich bringt, ist immer noch unklar.
Vor kurzem kündigte Ursula von der Leyen, die CDU-Politikerin, die die Verhandlungen zwischen den zwei Koalitionspartnern leitet, an, dass die gesetzliche Krankenversicherung „besser, transparenter und definitiv nicht teurer werden soll“, wie die online Ausgabe von Spiegel mitteilte.
Auf dem anderen Ende der Diskussionsfront steht der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Ihm zufolge ist eine Verteuerung der Krankenversicherung unumgänglich, er führt sogar die Begriffe „Armutszeugnis“ und „Entsolidarisierung“ ein, die als Ergebnisse der geplanten Reformen aktuell werden sollten. „Der Arbeitnehmer wird noch stärker zur Kasse gebeten für etwas, das es schon gibt und das sich nicht verbessert“, sagte er Spiegel Online. Auch das gesamte Konzept zur Umstrukturierung der Krankenkassen wird heftig kritisiert. Der Gesundheitsökonom Johann-Matthias von der Schulenburg ist der Meinung, dass „dieser Mischmasch“ kein Konzept sei.
Was man heute schon weiß ist, dass radikale Maßnahmen dringend benötigt werden. Das Gelddefizit bei den gesetzlichen Versicherern erreicht inzwischen 7,5 Milliarden Euro und das ist bei weitem nicht der letzte Stand. Die Ärztehonorare, die Ausgaben für Medikamente und Kliniken steigen kontinuierlich. Die Koalitionspartner haben sich darüber geeinigt, dass eine dringende Reform des Gesundheitsfonds notwendig ist. Doch dieser müsse weiterhin bestehen bleiben, wie die Bundeskanzlerin Angela Merkel vor kurzem mitteilte. Gleichzeitig sei aber ein Systemwechsel in der gesetzlichen Krankenversicherung unumgänglich, so der neue Gesundheitsminister Philipp Rösler. „Wir müssen jetzt nach und nach die Schritte festlegen, um aus dem bestehenden System in das neue hineinzukommen“, sagte Rösler der Bild Zeitung. Dabei versprach er auch, dass die Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht überfordert werden sollten. (v-u-f)
Oktober 29th, 2009 | Kategorie: Krankenversicherung, Versicherungen
München, den 28. Oktober (v-u-f) Das Ende einer Wirtschaftskrise führt mit sich den Anfang einer anderen Krise – den Mangel an Fachkräften in großen und kleinen Unternehmen. Der aktuelle „DEKRA Arbeitsmarktreport 2009“ bestätigt, dass sich dieser Mangel in Deutschland bereits bemerkbar macht. Der Report zeigt eindeutig, dass der Kampf um die Top-Führungskräfte unter den führenden Unternehmen in Deutschland bereits angefangen hat.
Viele Unternehmen kämpfen mit unterschiedlichsten Zusatzleistungen um die Gunst der qualifizierten Spezialisten. Dabei bietet die Brandbreite der möglichen Reize reichlich Spielraum für unternehmensspezifische Lösungen. Bitte nicht wundern oder lachen: Top-Kräfte werden mit kostenlosen Rückenmassagen, Fitness-Abos und Essen in der Firmenkantine verwöhnt. Und wenn Sie auch zu diesen begehrten Fachkräften zählen, sollten Sie darauf achten, dass der Wert dieser Zusatzleistungen unbedingt unter dem Rabattfreibetrag von 1080 Euro bleiben muss, damit keine Steuern darauf gezahlt werden müssen.
Eine andere sehr lukrative Variante der Zusatzleistungen ist eine Versicherung und unter anderem eine private Unfallversicherung. Zwar verfügt jeder Arbeitnehmer in Deutschland über einen gesetzlichen Schutz. Dieser leistet aber nur auf dem Weg zu und von der Arbeitsstelle. In der Freizeit entsteht eine Versorgungslücke, um die sich der Arbeitgeber kümmern kann. Besonders günstig wird es für die Unternehmensleitung, wenn eine Gruppen-Unfallversicherung für alle Mitarbeiter in einer Abteilung abgeschlossen wird. So können erhebliche Rabatte erzielt werden. (v-u-f)
Oktober 28th, 2009 | Kategorie: Unfallversicherung, Versicherungen
München, den 27. Oktober (v-u-f) Essstörungen entpuppen sich als riesiges Problem für die Gesundheit der Nation. Mit diesen befasst sich nun eine vor kurzem gestartete Aktion des bayerischen Kultusministeriums in Zusammenarbeit mit den BKK Landesverbänden von Baden-Württemberg, Bayern und NRW. Die Aufklärungskampagne mit dem Titel „Bauchgefühl“ soll junge Menschen zum Thema „Essstörungen“ aufklären. Ein Grund für Sorgen gibt es auf jeden Fall: Die aktuelle Statistik zeigt, dass knapp 22% der 11 bis 17-jährigen Jugendlichen in Deutschland Symptome einer Essstörung aufweisen.
Doch auch viele Erwachsene haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Aus diesem Grund ist der Faktor „Essstörungen“ inzwischen auch bei vielen Berufsunfähigkeitsversicherungen berücksichtigt. Beim Abschluss einer Police muss man ehrlich die Fragen zu den Essgewohnheiten beantworten. Sollte man in den letzten fünf Jahren wegen einer Essstörung behandelt worden sein, muss man mit einer Verweigerung des Versicherungsschutzes rechnen.
Vor allem sollten Personen mit Magersucht und starkem Übergewicht mit einem sehr schwierigen Abschluss einer BU-Versicherung rechnen. Diese Krankheiten können leicht am Body Mass Index erkannt werden. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Personen, die wegen einer psychischen Krankheit aus dem Beruf ausgestiegen sind, massiv gestiegen. Die Versicherer sind aus dem Grund sehr vorsichtig, was das Thema „psychische Störungen“ angeht. (v-u-f)
Oktober 27th, 2009 | Kategorie: Berufsunfähigkeit, Versicherungen
München, den 26. Oktober (v-u-f) Die Suche nach dem besten Autoversicherer geht nun in die letzte Runde. Bis zum 30. November dürfen die Versicherten ihre bestehende Autoversicherung kündigen und können sich dann für einen neuen und günstigeren Versicherer entscheiden. Ganz Deutschland ist nun im Versicherungsfieber. Aus diesem Grund widmet sich die November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest dem Thema „Autoversicherung“. Die Verbraucherschützer haben insgesamt 151 Tarife getestet und nach dem Preis-Leistungsverhältnis untersucht.
Die Ergebnisse bieten kaum noch Überraschungen für die Versicherten an: Einmal mehr bestätigt Stiftung Warentest, dass die online-Anbieter von Autoversicherung deutlich günstiger im Vergleich zu anderen Unternehmen sind. Das Preis-Leistungsverhältnis ist bei Internet-Anbietern unschlagbar. Im Gegensatz zu der öffentlichen Meinung bieten online-Assekuranzen nicht nur sehr lukrative Angebote, sondern auch einen sehr qualitativer Service an, auf den man sich verlassen kann.
Gleichzeitig veröffentlichte auch die online Ausgabe der Zeitschrift Focus die Ergebnisse aus einer weiteren Untersuchung zum Thema Autoversicherung. Dieser zufolge beeinflussen Rabatt-Aktionen wie etwa mit Tankgutschienen kaum die Entscheidung der Versicherten. Mehr als die Hälfte der Befragten registrieren solche Aktionen überhaupt nicht. (v-u-f)
Oktober 26th, 2009 | Kategorie: Autoversicherung, Versicherungen
München, den 23. Oktober (v-u-f) Die private Unfallversicherung gehört inzwischen zu den wichtigsten Policen, die jeder haben sollte. Es ist besonders wichtig, dass man zwischen einer privaten Unfallversicherung und der gesetzlichen Unfallversicherung, die für jeden Arbeitnehmer vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, unterscheidet Während der gesetzliche Schutz nur auf dem Weg zu und von der Arbeitsstelle haftet, deckt die private Police alle anderen Situationen des Alltags ab.
Das ist aber längst nicht der einzige Unterschied zwischen dem gesetzlichen und dem privaten Schutz. Viele Unterschiede verstecken sich auch in der Beitragsfestlegung. Während die Beiträge bei der gesetzlichen Versicherung als Prozentsatz von dem monatlichen Gehalt berechnet werden, spielen bei der privaten Unfallversicherung ganz andere Kriterien eine Rolle. Dazu zählen unter anderem das Alter und Geschlecht des Versicherten, Beruf und Familiensituation, besondere Hobbys, die als Risikofaktoren eingestuft werden können.
Das wichtigste Kriterium bleibt allerdings der Leistungsumfang der Police: Je mehr Leistungen man in Anspruch nimmt, desto teurer die Versicherung. Wichtig ist auch, dass man die Preise und Leistungen der verschiedenen Anbieter umfassend und unabhängig vergleicht. Nur so sichert man sich einen effektiven und günstigen Schutz. (v-u-f)
Oktober 23rd, 2009 | Kategorie: Unfallversicherung, Versicherungen
München, den 22. Oktober (v-u-f) Die Sicherheit der Kreditkarten wird immer wieder heftig diskutiert. Das liegt mit Sicherheit daran, dass es zu immer mehr Kriminaltaten mit Kreditkarten kommt. Verbraucherschützer weisen allerdings darauf hin, dass auch die Kreditkartenbesitzer einige Sicherheitsmaßnahmen treffen können, um Missbrauch mit ihrer eigenen Karte zu vermeiden. Das Allerwichtigste ist, die Karte nach Erhalt sofort auf dem Unterschriftsfeld zu unterschreiben. Auch wichtig ist, sich die PIN-Nummer zu merken und diese separat von der Karte aufzubewahren.
Wenn man an Geldautomaten die PIN-Nummer eingibt, sollte man das versteckt machen und auf Unregelmäßigkeiten an der Maschine achten. Bevor Sie eine Rechnung unterschreiben, sollten Sie diese auf Richtigkeit prüfen. Wenn Sie in einem Laden oder in einem Restaurant mit der Kreditkarte bezahlen, sollten Sie die Karte stets im Auge behalten.
Bei Verlust oder Diebstahl sollte man sofort das Karteninstitut informieren. Wenn Sie Ihre Kreditkartennummer wissen, hilft das enorm, um den Prozess der Sperrung zu beschleunigen. Die zwei größten Kreditkarteninstitute Visa und Master bieten auch 24h-Notrufnummer an. Für Visa sollte man 0800-811-8440 kostenfrei aus ganz Deutschland auswählen und für MasterCard – 0800-819-1040 auch kostenfrei. (v-u-f)
Oktober 22nd, 2009 | Kategorie: Finanzen, Kreditkarten
München, den 21. Oktober (v-u-f) Die Gesundheitsfinanzen scheinen das Thema zu sein, bei dem Union und FDP die größten Diskussionsschwierigkeiten haben. Nun muss die große Koalitionsrunde am Freitag in Berlin über die Kernfragen der Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen diskutieren. Das ist das Ergebnis aus elfstündigen Diskussionen zwischen Repräsentanten der zwei Parteien.
Während der Diskussion zeigte sich, dass FDP den Einstieg in ein System mit pauschalen Beiträgen, die die Kassen erheben können, befürwortet. Die CSU findet diesen Vorschlag unsozial und spricht über eine Regionalisierung der Krankenkassenbeiträge: „Wir wollen keine Kopfpauschale, für die die FDP große Sympathien hat“ sagte kategorisch Markus Söder (CSU). FDP-Experte Daniel Bahr meinte dagegen: „Wir wollen den Einstieg in ein Prämiensystem mit solidarischem Ausgleich – das wollte die CSU nicht“. Ihm zufolge sei das die einzige Möglichkeit, das Defizit der gesetzlichen Krankenkassen, das zum jetzigen Zeitpunkt 7,5 Milliarden beträgt, zu begleichen.
Die zwei Parteien haben sich allerdings auch in einigen Punkten geeinigt. So wollen sie den Zugang zu der privaten Krankenversicherung für die gesetzlichen Kassenpatienten erleichtern. So wird zum Beispiel die Frist, in der man über der Versicherungspflichtgrenze verdienen soll, um in eine private Krankenversicherung zu wechseln, von drei auf einem Jahr gekürzt. (v-u-f)
Oktober 21st, 2009 | Kategorie: Krankenversicherung, Versicherungen
München, den 20. Oktober (v-u-f) Eine Photovoltaikanlage oder auch PV-Anlage genannt ist eine sinnvolle Erweiterung des Hausrats. Damit bezieht man günstige Solarenergie und schützt gleichzeitig die Umwelt. PV-Anlagen sind aber auch gleichzeitig sehr kostspielige Mechanismen und ein sehr begehrtes Objekt für Kriminelle. Die Zahl der Diebstähle von PV-Anlagen ist zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das Landeskriminalamt (LKA) berichtet, dass es im Jahr 2005 nur drei Fälle von gestohlenen Anlagen gab, im Jahr 2008 waren es schon 14 und im laufenden Jahr wurden bereits 12 Fälle gemeldet.
PV-Anlagen sind bekanntlich sehr teuer und auch schwer zu montieren. Wie die Sprecherin des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen bestätigt: „Die Anlagen können durchaus einen Wert von bis zu 100.000 Euro haben.“ Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass man auf den passenden Versicherungsschutz achtet.
Versicherungsexperten weisen darauf hin, dass es inzwischen mehrere Unternehmen gibt, die eine spezielle Photovoltaikversicherung anbieten. Doch diese ist meistens teuer und sehr spezialisiert. Sinnvoller wäre zu prüfen, ob man eine bestehende Police um die Diebstahl-Leistung für die Solaranlage nicht erweitern kann. Hierzu bieten sich zwei Möglichkeiten: Die Wohngebäudeversicherung und die Hausratversicherung. Die erste schützt in dem Normalfallfall gegen Verluste durch Diebstahl nicht, daher sollte eine Klausel für die PV-Anlage zusätzlich mit der Assekuranz vereinbart werden. (v-u-f)
Oktober 20th, 2009 | Kategorie: Hausratversicherung, Versicherungen, Wohngebäudeversicherung
München, den 19. Oktober (v-u-f) Mindestens ein Mal im Jahr muss jeder Versicherte seine Autoversicherung auf den Prüfstand stellen. Wieviel bezahlt man für die bestehende Police? Was leistet sie? Wie kundenorientiert und freundlich ist der Service in der gewählten Assekuranz? Das sind alles Fragen, die man sich kurz vor dem Stichtag für den Wechsel der Autoversicherung stellen sollte? Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Welt online hat alle Tarife auf dem Versicherungsmarkt verglichen. Die Ergebnisse sind deutlicher denn je: So große Unterschiede gab es bisher noch nie.
Am drastischsten scheinen die Unterschiede bei den Tarifen für Fahranfänger zu sein. Dabei übersteigen sie oft 1000 Euro. Wichtig ist deshalb, dass man die Tarife aller Anbieter umfassend vergleicht. Interessant zu wissen ist auch, dass die Höhe der Versicherungsbeiträge in der Autoversicherung auf dem Niveau der 80er Jahre ist, wie Versicherungsexperten das berechnet haben. Das ist ein Ergebnis aus dem besonders starken Wettbewerb auf dem Versicherungsmarkt.
Obwohl Versicherungsexperten einen Anstieg im Jahr 2010 erwarten, werden die Beiträge trotzdem sehr niedrig bleiben, sodass viele Versicherungsunternehmen nicht mehr kostendeckend arbeiten können. Der harte Kampf unter den Assekuranzen macht sich auch bei den Leistungen deutlich. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass die Kunden nicht nur auf die Beiträge schauen, sondern dass sie auch die Leistungen umfassend vergleichen. (v-u-f)
Oktober 19th, 2009 | Kategorie: Autoversicherung, Versicherungen