News News zu Versicherungen und Finanzen
 

Dir private Krankenversicherung wird teurer

München, den 30. November (v-u-f) Wie teuer ist Ihre private Krankenversicherung? Die Antwort auf diese Frage spielt keine so große Rolle, denn Tatsache ist, dass ab nächstem Jahr alle privaten Krankenversicherungen noch teurer werden. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Sie sich über Ihre Kündigungsrechte informieren und eventuell Ihren Versicherer wechseln.
Das geplante Plus für das Jahr 2010 liegt zwischen zwei und zehn Prozent, wie einige private Versicherer bereits bestätigt haben. Die Erhöhung resultiert aus den angestiegenen Ausgaben für Medikamente und Ärztehonorare im Jahr 2009. Auch der medizinische Fortschritt soll als einen weiteren Faktor betrachtet werden, der die Preise der privaten Krankenversicherung beeinflusst. Das liegt daran, dass die medizinische Forschung immer neue und bessere Technologien und Medikamente entwickelt, die aber auch deutlich teurer als die alten Manipulationen sind.
Alle Versicherten sollten wissen, dass sie im Falle einer Preiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht haben. Laut §205 des Versicherungsvertragsgesetzes hat jeder Versicherte einen Monat Zeit nach Erhalt der Benachrichtigung über die Preiserhöhung, um seinen Versicherer zu kündigen. Dabei gilt diese Regel sowohl für privat als auch für gesetzlich Versicherte. (v-u-f)

 
 

Ausreichender Rechtsschutz für Führungskräfte

München, den 27. November (v-u-f) In ihrer aktuellen Ausgabe macht die Zeitschrift Handelsblatt auf eine gefährliche Tendenz aufmerksam: Viele Führungskräfte verlassen sich auf den Rechtsschutzservice von Berufsverbänden. Das ist aber nicht optimal, meinen die Versicherungsexperten der Zeitschrift. Viel besser beraten sind die Geschäftsführer mit einer eigenständigen Rechtsschutzpolice für den Bereich „Arbeitsrecht“. Das liegt daran, dass die Berufsverbände nur selten die Möglichkeit gewähren, sich den Anwalt frei auszuwählen.
Bei vielen Organisationen ist es wichtig, dass man bei jedem Schritt die Einwilligung des Verbandes einholt. Das wird meistens auch so ausformuliert: „Überträgt das Mitglied ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung des Verbandes die Vertretung einem nicht vom Verband gestellten Rechtsanwalt, so werden dessen Kosten nicht vom Verband übernommen“.
Die Versicherungsexperten der Zeitschrift betonen einmal mehr, dass vor allem in Krisenzeiten ein ausreichender Rechtsschutz für Führungskräfte unumgänglich ist. Sollte es zu Auseinandersetzungen mit Vorgesetzten oder Partnern des Unternehmens kommen, bewegen sich die Gerichtskosten sehr oft im sechsstelligen Bereich. (v-u-f)

 
 

Jeder Dritte schließt seine Autoversicherung online ab

München, den 26. November (v-u-f) November ist bekanntlich der Wechselmonat in der Autoversicherung. In den letzten Jahren hat der Markt eine drastische Wende erfahren. Wenn früher alles über einen Makler lief, schließen jetzt die meisten Autofahrer ihre Autoversicherung im Internet ab. Davon profitieren sie nicht nur von einem bequemen und schnellen Service, sondern auch von unabhängigen Vergleichen und unkomplizierter Abwicklung. Eine aktuelle Studie des Hightech-Verbands BITKOM bestätigt einmal mehr, dass Internet sich zu der besten und beliebtesten Plattform für den Abschluss einer Autoversicherung etabliert.
Circa 3,6 Millionen Menschen oder etwa ein Drittel der Autofahrer in Deutschland haben ihre Autoversicherung im Internet abgeschlossen. Ganze 11 Millionen Bundesbürger haben aber ausgerechnet Internet genutzt, um nach einer passenden Autopolice zu suchen. BITKOM-Präsident Prof. Dr. August Wilhelm Scheer fasst die Tendenz zusammen: „Der Vergleich von Autoversicherungen im Internet ist komfortabel und lohnt sich.“ Das beweisen auch eindeutig die Zahlen – mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer oder 54 Prozent der Befragten haben durch einen online Vergleich einen günstigeren Anbieter gefunden. 40 Prozent der Befragten sind auch an bessere Versicherungsleistungen gekommen.
Nur noch wenige Tage bleiben den Versicherten, um ihre bestehende Police zu kündigen, Gucken Sie sich auch einen Vergleich an und sparen Sie sofort. (v-u-f)

 
 

Ratenkredite erfreuen sich einer riesigen Popularität

München, den 25. November (v-u-f) Ratenkredite gehören zweifelsohne zu den populärsten Produkten auf dem Finanzmarkt. Und es gibt einen sehr guten Grund dafür: Diese Art von Kredite sind günstiger als die Dispo-Produkte, sind leicht zu beantragen und können in Raten über mehrere Jahre hinweg zurückgezahlt werden.
Eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung zeigt, dass ganze 28 Prozent der deutschen Verbraucher einen Ratenkredit in Anspruch genommen haben. Damit haben sie eine Reihe von Anschaffungen finanziert – von einem Neuwagen über Urlaubsreisen bis hin zu Möbeln und Ausbildungskurse. Somit ist die Anzahl der Leute, die hierzulande von den günstigen Konditionen eines Ratenkredits profitieren, um ganze zwei Prozentpunkte angestiegen.
Die Umfrage bestätigt einmal mehr, dass für die Mehrzahl der Bankkunden der Ratenkredit günstiger als der Dispositionskredit, mit dem sie ihr Bankkonto überziehen können, ist. 16 Prozent von den Umfrageteilnehmern nutzen die Bequemlichkeiten der Dispo-Kredite. Vor einem Jahr betrug dieser Prozentsatz immer noch 18. Die GfK macht auch darauf aufmerksam, dass die Zinssätze für die Ratenkredit im Durchschnitt um zwei Prozentpunkte niedriger als für die Dispo-Kredite sind. (v-u-f)

 
 

Ehrlichkeit zahlt sich aus

München, den 24. November (v-u-f) Ehrlichkeit zahlt sich in der Versicherungsbranche immer aus. Wer etwas versteckt oder vortäuscht kann mit einer verweigerten Schadensregulierung rechnen. Das sollte vor kurzem auch eine Familie aus Deutschland erfahren, als sie einen Schaden bei der Hausratversicherung anmelden wollte.
Während des Urlaubs in Spanien ist die Hausrat-versicherte Familie Opfer von Diebstahl geworden. Vor der Polizei in Spanien haben sie angegeben, dass es sich nur um einen Diebstahl handelt und dass es dabei zu keiner Gewaltausübung gekommen ist. So haben sie es auch bei der Hausratversicherung angemeldet: Es handele sich um einen Diebstahl auf einem Parkplatz in Spanien ohne Gewalt. Die Situation wurde auch ähnlich in dem ersten Anschreiben des Anwalts an die Versicherung geschildert.
Dann änderte aber die betroffene Familie ihre Aussagen: Es sollte sich nicht um einen Diebstahl, sondern um einen Raub handeln, bei dem die Versicherungsnehmer von den Kriminellen auch überfallen wurden. Um ihre Geschichte zu bekräftigen, verließen sich die Touristen auch auf Zeugen.
Das Gericht wollte aber dieser zweiten Version der Geschehnisse kein Glauben schenken (Az: 9 O 262/07). Die Richter gaben der Versicherung Recht, die sich geweigert hat, den entstandenen Schaden zu ersetzen. Als Argument hat das Landgericht Aachen die Tatsache angegeben, dass es zu zwei ganz unterschiedlichen und kontroversen Aussagen von den Opfern gekommen ist. (v-u-f)

 
 

In der Autoversicherung muss man selbst aktiv werden

München, den 23. November (v-u-f) Nur noch sieben Tage bleiben der Autofahrer in Deutschland, um ihre bestehende Autoversicherung zu kündigen und zu einem anderen Versicherer zu wechseln. Ein Vergleich der Preise und Leistungen der führenden Unternehmen ist heutzutage unumgänglich. Das liegt daran, dass der Wettbewerb in der Autoversicherung die Anbieter dazu zwingt, immer wieder neue und attraktivere Tarife und Extra-Leitungen anzubieten. Der Wechsel lohnt sich auf jeden Fall. Oft kommt es dazu, dass alte Kunden viel mehr bezahlen als Neukunden. Das darf nicht sein.
Man muss aber nicht unbedingt den Versicherer wechseln, um günstigere Versicherungsbeiträge zu vereinbaren. Man kann durchaus mit den Assekuranzen verhandeln. Eine aktuelle Studie der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bestätigt, dass alle Großkonzernen ihren Altkunden satte Rabatte gewähren, damit sie ihren Versicherer nicht wechseln. Dazu gibt es nur eine einzige Ausnahme – nur die LVM-Versicherung ist nicht dazu bereit, Altkunden günstigere Tarife anzubieten. Bei den meisten Versicherern genügt es, einen Vertreter des Unternehmens anzurufen, um lukrativere Konditionen für den bestehenden Versicherungsvertrag zu bekommen. Bei vielen Unternehmen können die Altkunden problemlos ihren Vertrag aktualisieren.
Ob kündigen oder den Vertrag aktualisieren – das Wichtigste ist, selbst aktiv zu werden. Man muss vor allem unabhängig und umfassend die Preise und Leistungen möglichst mehrerer Anbieter vergleichen. Nur so sichert man sich einen effizienten und günstigen Versicherungsschutz. (v-u-f)

 
 

Keine Ruhe für die Stromanbieter

München, den 20. November (v-u-f) 92 Prozent der deutschen Bundesbürger würden gerne Strom aus umweltfreundlichen Energiequellen beziehen. Das zeigen die Ergebnisse aus einer repräsentativen Studie, die von TNS Infratest durchgeführt wurde. Ganze 56 Prozent der Befragten erklären sich auch dazu bereit, für umweltfreundliche Energie etwas mehr zu zahlen.
Gleichzeitig zeigt die Studie, dass die Verbraucher, die ihren Stromanbieter wechseln wollen, immer mehr werden. Ob Ökostrom oder Energie aus konventionellen Quellen – immer mehr Deutsche wollen den Energiemarkt hierzulande beeinflussen. Die Liberalisierung der Energiemärkte in Deutschland scheint erste Ergebnisse zu zeigen. Die Konkurrenz zwischen den Stromanbietern wächst kontinuierlich und die großen Unternehmen kämpfen verstärkt um die Gunst der Kunden.
So teilte vor kurzem der viertgrößte Stromanbieter in Deutschland RWE mit, dass er die Energiepreise demnächst nicht erhöhen wird. Sowohl die Strom- als auch die Gaspreise sollen für die Kunden des Konzerns konstant bleiben. Ein weiterer Großversorger Lechwerke AG wird aber zum Jahreswechsel den Strompreis um circa vier Prozent erhöhen. Begründet wird die Erhöhung mit steigender Einspeisung von Strom aus Sonnenenergie und Windkraft. (v-u-f)

 
 

Nullrunde für Rentner

München, den 19. November (v-u-f) Als Rentner zu leben ist inzwischen nicht so leicht, vor allem, wenn man privat nicht vorgesorgt hat. Und bedauerlich ist auch keine Besserung in Sicht. Für die Jahren 2010 und 2011 müssen Rentner mit Nullrunden rechnen, d.h. keine Erhöhungen der Rentensätze und auch keine Entlastung der steuerlichen Ausgaben. Vor kurzem kam noch eine schlechte Nachricht: Rentner müssen mit noch weniger Netto-Einkommen rechnen, da eine Erhöhung der Krankenkassenbeiträge geplant ist.
Im Koalitionsvertrag der regierenden Parteien ist festgelegt, dass der Arbeitgeberanteil für die Krankenversicherung bei 7 Prozent bleiben wird. Das heißt, dass die zukünftige Erhöhung der Krankenkassenbeiträge alleine von den Arbeitnehmern und Rentner getragen wird. Einige Kassen wollen schon bald Zusatzbeiträge erheben. Viele der gesetzlichen Versicherer melden enorme Finanzdefizite an und planen zusätzliche Zahlungen für ihre Mitglieder ein. In diesem Jahr hat die große Koalition bereits die Kassenbeiträge um 0,6% gesenkt, um die Bundesbürger in Zeiten der Finanzkrise zu entlasten.
Die Bild-Zeitung zitier den Finanzexperten Prof. Axel Börsch-Supan: „Nullrunden und zusätzliche Krankenkassenkosten sind nicht schön, aber zumutbar. Auch Arbeitnehmer haben Nullrunden und andere Lohneinbußen gehabt und müssen höhere Kassenbeiträge zahlen. Wir müssen aus der Falle höhere Renten - höhere Beiträge heraus, indem das effektive Renteneintrittsalter erhöht wird und insgesamt die Arbeitsbeteiligung steigt.“ (v-u-f)

 
 

Leben ohne Krankenversicherung

München, den 18. November (v-u-f) Seit der letzten Gesundheitsreform in Deutschland gilt die sog. Krankenversicherungspflicht in Deutschland. Doch diese scheint für viele Menschen immer noch kein Begriff zu sein. Das statistische Bundesamt zählte im Jahr 2007 rund 200.000 Personen, die keinen Gesundheitsschutz haben. Das war vor der Reform, nach der Einführung der Versicherungspflicht wurde diese Zahl nur leicht nach unten verändert.
Die Experten stellen fest, dass vor allem drei Personengruppen freiwillig auf Krankenversicherung verzichten. Das sind in erster Linie Selbständige, deren Geschäfte nicht so erfolgreich sind, illegale Einwanderer und Obdachlose. Zwei Drittel von den Menschen, die ohne Krankenversicherung leben, sind Männer.
Mediziner und Sozialarbeiter fordern nun dringende Maßnahmen für die Personengruppen, die sich keine Krankenversicherung leisten können. Die trauen sich erst viel zu spät zum Arzt zu gehen und können sich meistens auch keine Medikamente leisten. Inzwischen gibt es mehrere Gesundheitszentren wie die Malteser Migranten Medizin, in denen Menschen ohne Krankenversicherung anonym und kostenlos behandelt und untersucht werden können. Jeder vierte Patient in diesem Zentrum ist ein Deutscher. (v-u-f)

 
 

Private Unfallversicherung mit Progression

München, den 17. November (v-u-f) Zweifelsohne gehört die private Unfallversicherung zu den wichtigsten Policen, die für jeden Bundesbürger besonders wichtig sind. Das liegt unter anderem daran, dass der gesetzliche Schutz, der bei einem Unfall vom Staat gewährt wird, eigentlich nur minimale Leistungen anbietet und nur auf dem Weg zu und von dem Arbeitsplatz einspringt. Gleichzeitig gibt es aber inzwischen mehrere Modelle in der privaten Unfallversicherung, die nicht nur die Wahl der passenden Form, sondern auch die Funktion der Police für den durchschnittlichen Versicherungskunden sehr kompliziert machen. So bereiten die Begriffe „Unfallversicherung mit Progression“ und „dynamische Unfallversicherung“ vielen Menschen enorme Schwierigkeiten. Das Finanzinstitut Unfallmax erklärte vor kurzem die Begriffe.
Bei einer Unfallversicherung mit Progression handelt es sich um eine Police, bei der die Leistung von dem Invaliditätsgrad abhängig ist. Je höher der Invaliditätsgrad, desto höher auch die Unfallleistung der Police. Die Kunden sollten aber bei diesem Versicherungsmodell besonders aufpassen, denn Vollinvalidität und dementsprechend die Höchstleistung der progressiven Unfallversicherung werden nur sehr selten erreicht. Die Versicherungsnehmer sollten sich eine solide Basis absichern, d.h. die Anfangsstufen der Unfallversicherung mit Progression sollten schon eine ausreichende Unfallleistung gewähren. Die optimale Option würde dann eine hohe Grundversicherungssumme mit einer geringeren Progression sein. (v-u-f)