News News zu Versicherungen und Finanzen
 

Beim Hausverkauf auf die Versicherungen achten

München, den 26. Februar (v-u-f) Der Kauf eines neuen Hauses ist immer ein sehr erfreuliches Ereignis. Das neue Heim sorgt für schöne Emotionen, ist aber auch gleichzeitig mit sehr viel Arbeit verbunden. Den Vertrag richtig ausformulieren, alle Anbieter für die Services im alten Haus kündigen und auf die neue Wohnung übertragen – das sind alles Tätigkeiten, die auch sehr viel Aufmerksamkeit, Zeit und Arbeit bedürfen.
Wenn Sie Ihr Haus auch verkaufen wollen, sollten Sie den neuen Käufer auf einige Sachen hinweisen. Vor allem ist es wichtig, ihn über die für das Haus abgeschlossenen Versicherungen zu informieren. Allen voran sollten Sie Ihrem Versicherungsunternehmen die Daten des neuen Hauskäufers nennen. Das ist besonders wichtig aus dem Grund, dass bei einem Hauskauf, die Wohngebäudeversicherung, zum Beispiel, automatisch auf den neuen Besitzer übertragen wird. Das liegt daran, dass diese Police an dem Gebäude und nicht an Personen gekoppelt ist.
Darauf wies vor kurzem der Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg hin. Die Versicherung muss selbst im Falle eines Wegzugs informiert werden. Laut den Versicherungsexperten stelle die Situation, in der ein Haus leer steht, ein deutlich höheres Risiko dar. (v-u-f)

 
 

Neues Sicherheitssystem für Kreditkarten

München, den 25. Februar (v-u-f) In den letzten Monaten mussten die Kreditkarten von vielen Anbietern viele und heftige Kritiken abkassieren. Aus diesem Grund melden sich nun viele Kreditinstitute, die neue Maßnahmen für die Sicherheit des Plastikgeldes getroffen haben. Einer der größten Anbieter weltweit – Visa – hat vor kurzem zum Beispiel angekündigt, dass das Unternehmen ein neues Sicherheitssystem für seine Kreditkarten entwickelt hat, das auch ganz bald auf den Markt eingeführt werden soll.
Was in vielen Ländern schon eine übliche Praxis ist, soll nun international eingeführt werden. Bei einer betätigten Kartenzahlung sollen die Kunden bald auch eine SMS ans eigene Handy bekommen. So können die Bürger die Verwendung ihrer Karte direkt kontrollieren und sofort überprüfen, ob jemand mit ihrem Plastikgeld missbraucht. Das neue System, das unter dem Namen Visa Alert laufen wird, wurde vor kurzem von Visa getestet und präsentiert und soll die Sicherheit des Plastikgeldes enorm verbessern.
Des Weiteren wird künftig bei jeder Zahlung mit Visa auch die PIN-Nummer erfragt, genauso wie das bei einer Zahlung mit einer EC-Karte geschieht. So wird bald der Magnetstreifen der Visa-Karten nur noch in Kombination mit einer Geheimnummer funktionieren.
Zwei Millionen Karten weltweit funktionieren seit kurzem nach dem neuen Sicherheitssystem. In den kommenden Monaten soll die Zahl etwa zehn Millionen erreichen. (v-u-f)

 
 

Die Autoversicherung wird teurer

München, den 24. Februar (v-u-f) Vor kurzem meldeten sich die deutschen Autoversicherer und bestätigten, dass der Preiskampf gerade so stark ist, dass die Kosten für die Auto-Haftpflichtversicherung noch nie si niedrig waren. Doch jetzt müssen sich die deutschen Autofahrer auf was gefasst machen: Viele Assekuranzen wollen die Versicherungsbeiträge deutlich erhöhen.
Bereits zum 1. April wollen die großen Versicherer hierzulande ihre Beiträge neu kalkulieren. Es werden neue Tarife eingeführt, bei denen die Kosten für die Autoversicherung zum Teil deutlich höher als bis jetzt ausfallen werden. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft erklärt die Gründe für den Preisanstieg: „Wir schätzen, dass der strenge Winter schon jetzt für rund 55.000 Unfälle zusätzlich verantwortlich ist“, wie das Handelsblatt vor kurzem berichtete. Somit sind auch die Kosten der Assekuranzen extrem angestiegen. Den Mehraufwand beziffern die Experten auf 230 Millionen Euro. So steigen auch die Ausgaben der großen Versicherer und kleine Unternehmen berichten jetzt schon von Problemen mit der Abdeckung der Liquidität. (v-u-f)

 
 

Vorsicht vor frechen Betrügern

München, den 23. Februar (v-u-f) Die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland warnt vor frechen Betrügern. In vielen Städten Deutschlands melden sich angebliche Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung vor allem bei Rentnern und erfragen ihre persönlichen Daten zum Zweck einer „Rentennachprüfung“. Doch das ist nicht alles. Vom Namen der staatlichen Institution werden auch falsche Briefe verschickt, mit denen persönliche Daten und sogar Telefonnummern ergattert werden sollen.
Die Deutsche Rentenversicherung ist sich darüber nicht im Klaren, wiviele solche Fälle es bis jetzt gibt. Auf jeden Fall haben sich bereits mehrere Bundesbürger bei der Institution gemeldet. Eine Sprecherin bestätigte vor kurzem gegenüber der LVZ-Online: „Die Dunkelziffer liegt sicher hoch“, und fügte auch noch hinzu: „Die Mitarbeiter der DRV kommen definitiv nicht nach Hause“.
Die Deutsche Rentenversicherung erklärte, dass sogar, wenn eine Nachprüfung der Rente erforderlich ist, wird alles über die Post geregelt. Gespräche mit den Mitarbeitern der DRV finden ausschließlich in den Auskunfts- und Beratungsstellen der Institution statt.
Aus diesem Grund sollten ältere Menschen keinen angeblichen Repräsentanten der DRV den Zugang zu ihren Wohnungen verschaffen. Bei dubiosen Nachfragen sollten sie sich am besten bei einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung melden. (v-u-f)

 
 

Die gesetzliche Krankenversicherung im Ausland

München, den 22. Februar (v-u-f) Viele gesetzlich Krankenversicherte wundern sich, wie es mit der medizinischen Behandlung im Ausland aussieht und welche Kosten gerade von den gesetzlichen Krankenkassen getragen werden. Ein aktuelles Urteil des Bundessozialgerichts Kassel reguliert diese Problematik. Die Richter haben entschieden, dass die Krankenkassen die Kosten für die Behandlungen ihrer Mitglieder im Ausland nur in solcher Höhe tragen müssen, wie sie auch bei einer vergleichbaren Behandlung in Deutschland entstehen würden (Az. B 1 KR 14/09 R).
Im konkreten Fall wurde ein Mann, der in Deutschland lebte und gesetzlich versichert war, zwei Mal in den Jahren 1982 und 1992 in London an den Herzklappen operiert. Die Manipulation erwies sich allerdings als sehr kompliziert – dem Patienten musste eine so genannte „bioprothetische“ Aortenklappe transplantiert werden. Die Kosten für die Operationen wurden komplett von seiner gesetzlichen Krankenkasse zurückerstattet.
Im Jahr 2005 wollte sich der Patient wieder in London operieren lassen und stellte den üblichen Antrag. Doch diesmal weigerte sich der Versicherer für die Manipulation in voller Höhe aufzukommen und wollte nur anteilig die Kosten übernehmen. Die Kasse wollte nur soviel zurückerstatten, wie eine vergleichbare Operation in Deutschland kosten würde. Dabei entstand eine Differenz zwischen Kassenanteil und tatsächlichen Kosten von über 12.000 Euro, die von dem Versicherten selbst gezahlt werden mussten.
Der Fall landete im Gericht und die Richter gaben der Krankenkasse Recht. Die Manipulationen wurden in den ersten zwei Malen nur deswegen komplett abgedeckt, weil in Deutschland zu der Zeit keine bioprothetischen Aortenklappen transplantiert wurden. (v-u-f)

 
 

Öko-Versicherungen

München, den 19. Februar (v-u-f) Lange Zeit haben die Experten für Autoversicherung diskutiert, wie sie die ökologischen Merkmale der heutigen Automobile in die Haftpflicht- und Kaskopolicen integrieren können. Dann kamen die sogenannten Öko-Tarife, die die Antriebsart und den CO2-Ausstoß des jeweiligen Automobils berücksichtigen sollten. Inzwischen gibt es unzählige Angebote in diesem Bereich, ein schneller Überblick zeigt, dass jeder zweite Autoversicherer einen Öko-Tarif parat hat. Doch aufgepasst: Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass diese Öko-Tarife sehr oft ungünstiger als die Standardprogramme sind.
Richtig an Versicherungsbeiträgen sparen die heimischen Besitzer von umweltfreundlichen Automobilen nicht. Die Versicherer gewähren immer noch nur sehr kleine Rabatte für solche Fahrzeuge. Allerdings macht sich auf jeden Fall auch eine positive Tendenz in diesem Bereich bemerkbar: Die Fahrer von Hybrid-Autos können im Schnitt rund 25 Prozent von den Versicherungsbeiträgen in der Haftpflicht- und Kaskoversicherung sparen. Auch die Besitzer von Autos, die mit Biotreibstoffen fahren, können bei manchen Versicherern von Sonderrabatten profitieren. Richtig günstig können dagegen die Policen für die reinen Elektroautos sein – in diesem Bereich gibt es Rabatte von bis zu 50% von dem Standardbeitrag.
Von einer Öko-Kultur in der Autoversicherung kann man allerdings noch nicht sprechen. Die „umweltfreundlichen“ Policen genießen immer noch keine besondere Popularität und viele Fahrer in Deutschland wissen auch gar nicht, dass es Sonderrabatte für „grüne“ Autos gibt. (v-u-f)

 
 

Berufsunfähigkeit und arglistige Täuschung

München, den 18. Februar (v-u-f) Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zweifelsohne zu den wichtigsten Policen, die jeder haben sollte. Vor allem für junge Menschen ist dieser Schutz unerlässlich. Das liegt daran, dass der gesetzliche Schutz im Falle einer Berufsunfähigkeit seit einigen Jahren nicht mehr vorhanden ist und wenn ein Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen aus dem Job aussteigen muss, bekommt er die absolut unzureichende Erwerbsminderungsrente. Wichtig ist deshalb, dass alle Berufstätigen so früh wie möglich eine BU-Versicherung abschließen, damit sie sich einen günstigen und adäquaten Schutz absichern.
Der Abschluss eines Versicherungsvertrags ist immer mit einer Gesundheitsprüfung verbunden. Sollte der Kunde in dem Fragebogen angeben, dass er an Allergien leidet, kann es zu Schwierigkeiten kommen. Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main macht klar, dass in diesem Fall die Versicherung dem Kunden keine arglistige Täuschung vorwerfen kann, weil er an Asthma leidet (Az. 3 U 286/07).
Im konkreten Fall schloss eine Versicherte den Vertrag im Jahr 2003 ab, wobei sie verschwiegen hatte, dass sie im Jahr 1998 wegen Asthma behandelt wurde. Unter Allergien gab sie lediglich Neurodermitis an. Die Richter beschlossen, dass Asthma eine Folgeerkrankung von Allergien ist und gaben der Frau Recht. (v-u-f)

 
 

Phishing-Schäden versichern

München, den 17. Februar (v-u-f) Ein neuer Phishing Betrug versucht die Bankdaten der deutschen Bürger zu spionieren. Davor warnte vor kurzen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik – BSI. Im konkreten Fall bekommen unzählige deutsche Internetnutzer eine E-Mail von einem bekannten Geld-Transfer Unternehmen. In dieser Mail wird davor gewarnt, dass im Namen des Users eine Geldüberweisung vorgenommen wurde. Über ein Link in der Mail könne der User diesen Geldtransfer stoppen, heißt es in dem Inhalt der Mitteilung. Viele User machen sich dieses Angebot zunutze und landen nach nur einem Klick auf eine Seite, die dem Original-Webauftritt des Transferunternehmens verwirrend echt nachempfunden ist.
In einem zweiten Schritt soll der User eine .exe-Datei herunterladen, mit der angeblich der Geldtransfer eingestellt wird. Eigentlich versteckt sich aber in dieser Datei nichts anderes als ein z-bot Spionageprogramm, mit dem die Onlinebanking-Daten der Internetnutzer kopiert werden. So verschafft man den Betrügern Zugang zu den Konten der Betroffenen.
BSI weist darauf hin, dass Schäden, die durch solche Phishing-Betrüge entstehen, von einigen Hausratversicherungen abgedeckt werden. Das führt manchmal zu einer Erhöhung der Kosten, doch der Abschluss lohnt sich auf jeden Fall, meinen Versicherungsexperten. (v-u-f)

 
 

Gut oder schlecht? Die reformierte Autoversicherung kommt!

München, den 16. Februar (v-u-f) Die geplante Reform der Autoversicherung scheint keine Begeisterung unter den großen deutschen Assekuranzen auszulösen. Vor kurzem schlug die Regierung das Einführen der so genannten Wechselkennzeichen: Man verwendet für einen umweltfreundlichen und neuen Zweitwagen einfach die Kennzeichen von dem Erstwagen. Somit will die Regierung, den Verkauf von umweltfreundlichen Automobilen aufstocken, hieß es in dem Entwurf der geplanten Reform.
Vor kurzem meldeten sich aber die zehn größten Autoversicherer hierzulande, die sich gegen das Projekt geäußert haben. Ihre Argumente sind, dass der Aufwand zu hoch sei, währenddessen der Ertrag viel zu gering. Das ist das Ergebnis aus der Umfrage, die die Zeitschrift Auto Bild unter den Autoversicherern durchgeführt hat.
Die Vorsitzenden der befragten Unternehmen sind der Meinung, dass es für ein solches Produkt kaum Kundenbedarf besteht. Doch in Österreich zeigt sich ein ganz anderes Bild. Da erfreuen sich die Wechselkennzeichen, die seit Jahren in das Versicherungssystem eingeführt wurden, einer großen Popularität. Rund 8,6% der Fahrer profitieren von dieser Möglichkeit, umgerechnet auf Deutschland würde das ganze vier Millionen Autos bedeuten.
Die geplante Reform wurde allerdings von dem Zentralen Verband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) begrüßt. Der ZDK-Präsident ist Meinung, dass dadurch auf jeden Fall mehr Autos in Deutschland verkauft werden können, wie die online-Ausgabe der Zeitschrift Focus vor kurzem berichtete. (v-u-f)

 
 

Die Kopfpauschale unter heftiger Kritik

München, den 15. Februar (v-u-f) Der Bundesgesundheitsminister steht im Moment unter heftiger Kritik. Der Grund: Die geplante Kopfpauschale in der gesetzlichen Krankenversicherung, die als unsozial und unsinnig bezeichnet wird. Horst Seehofer, der CSU-Chef, nannte die geplante Maßnahme am Wochenende „unbezahlbaren Unsinn“ und der Bundefinanzminister sieht für die Reformen keine Chance, da die Regierung für keine Gegenfinanzierung gesorgt hat.
Der bayerische Ministerpräsident akzentuierte den unsozialen Charakter der Kopfpauschale – „Die kleinen zahlen mehr, damit die Großen weniger zahlen“ und betonte, dass dies ein harter Verstoß gegen das Solidaritätsprinzip sei. Das sagte er im Rahmen einer DGB-Veranstaltung in München. Auch den geplanten Ausgleich der Kopfpauschale für die sozial Schwächere durch Steuerzuschüsse bezeichnete der Ministerpräsident als „nicht erfüllbar“.
Im Moment arbeiten Finanz- und Gesundheitsexperten gemeinsam und versuchen die magische Lösung zu erfinden, die die gesetzlichen Krankenkassen retten und gleichzeitig aber das Solidaritätsprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung beibehalten sollen. Der Gesundheitsökonom Günter Neubauer hat ein Modell der Staffelung der Beiträge vorgeschlagen, das in der Schweiz bereits erfolgreich funktioniert. Diesem Modell zufolge soll es einen Sozialtarif für Rentner und Geringverdiener, einen Normaltarif und einen Solidartarif für Besserverdiener geben. (v-u-f)